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...die großen Fußspuren meiner Vorgänger...
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passen absolut nahtlos. Danke an Tobias und natürlich auch alle anderen Besprecher für ihr Engagement

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Nein, geblitzt habe ich nicht, die Sonne schien an diesem Tag leider etwas zu prall

. Die "tragenden Balken der Lieben", was für eine einfallsreiche Umschreibung, waren imho wegen des Einfallswinkels des Lichtes auf der Mehrzahl meiner Fotos von dem Techtelmechtel nicht erkennbar. Dass ich einen 1,4-fach Kenko TK hinter dem 105er Sigma montiert hatte und so aus etwas größerer Distanz fotografieren konnte, könnte evtl. auch etwas zur weitgehenden Unsichtbarkeit der Fäden beigetragen haben.
Wenn ich mal schaffen sollte eine passable Astro-Aufnahme zu machen, dann werde ich Deine Idee ausprobieren, "Ziggy Stardust and the spiders from Mars" lassen grüßen

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Und ja, er hat das Schäferstündchen überlebt !
Das ganze Szenario lief gefühlt über mehrere Minuten ab. Zuerst zupfte der hoffnungsvolle Freier vorsichtig an den Haltefäden des Netzes, so, als ob er seiner Auserwählten ein lauschig-amouröses Lauten-Ständchen vortragen wollte. Daraufhin kam, nach etwas Bedenkzeit, das Objekt seiner Begierde blitzartig aus ihrem Versteck geschossen, um den unbekannten Musiker mal genauer in Augenschein zu nehmen. Selbiger fühlte sich wegen dieses stürmischen Annäherungsversuches allerdings etwas eingeschüchtert und hat sich vorsichtshalber lieber ein Stückchen zurückgezogen. Auf diese Weise ging es ein paar mal hin und her. Er hatte sichtlich mordsmäßigen Respekt vor Madame und hielt immer einen gewissen Sicherheitsabstand. Wohlbegründet, denn auf ein paar meiner Fotos ist zu sehen, dass Madame manchmal mit den Hinterbeinen frische Fäden aus den Spinnwarzen zog. Wohl um ihn vollends einzuwickeln und das ganz bestimmt nicht mit ihrem Charme. Im Lauf des Geschehens gab es immer wieder mal auch einen kurzen Vollkörperkontakt, aber er zog sich danach sofort wieder in sichere Entfernung zurück. Dann begann der Tanz von Neuem. Zwischendurch hatte ich es auch mal mit Video versucht, allerdings mit sehr mäßigem Erfolg. Der Wind, Erzfeind aller Makrofotografen, war leider auch vor Ort und die Schwankungen des Netzkonstrukts, die als Foto gerade noch einigermassen zu bewältigen waren, bewirken im Video beim geneigten Betrachter garantiert einen akuten Anfall von Seekrankheit

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Beste Grüße
Rainer