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Alt 18.09.2019, 21:41   #1402
turboengine
 
 
Registriert seit: 30.01.2006
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Zitat:
Zitat von BeHo Beitrag anzeigen
Diesen Vergleich empfinde wohl nicht nur ich als abscheulich und extrem unangemessen. Sorry, aber so etwas geht für mich überhaupt nicht.
OK, ich gebe zu dass der Vergleich insofern unpassend ist, da 1938 auch gezielter Mord ausgeübt wurde und und nicht nur Sachbeschädigung vorkam. Ich will aber gerne erklären warum ich auf diesen Vergleich kam. Auf Indymedia ist folgendes zu lesen:

Zitat:
HB] Das Ende eines Geländewagens

von: Ende Geländewagen am: 22.08.2019 - 11:39
Themen: ÖkologieSoziale Kämpfe
Regionen: Bremen
In der Nähe einer Parkbank am Osterdeich in Bremen brennt am frühen Mittwoch-Morgen (21.8.2019) ein viel zu fetter BMW SÜV (Süper-Übergewichts-Vahrzeug) in der Sportedition. Warum gerade dieser?
Eine persönliche Feindschaft gegenüber der Autohalter_in? Nein; es hätte überall und zu jeder Zeit jeden SUV treffen können. Er stand zur Vorderseite frei, so dass kein anderes Fahrzeug in Mitleidenschaft gezogen wurde. Grundsätzlich gilt es, möglichst viele der unnötigen Schwergewichte aus dem Verkehr zu ziehen (*).
In vielen Städten schließen sich Aktive der Bewegung "Ende Gelände-wagen" zusammen und wracken auf vielfältige Weise Autos ab, die ohne jeden Grund drei Tonnen wiegen und übermotorisiert durstig eine gigantische Menge klimaschädliches CO2 abblasen. Eine offen- oder subversiv-aggressive Haltung von vielen gegenüber SUV kann sich durchaus positiv auf das Kauf-Klima des einzelnen niederschlagen.
https://de.indymedia.org/node/36505

Das hat mich an die Polizeianweisung von Reinhard Heydrich für die Reichkristallnacht erinnert:

Zitat:
NS-Archiv: Reinhard Heydrich, Chef der Sicherheitspolizei, in seinem Fernschreiben an die Staatspolizeistellen:

Es dürfen nur solche Maßnahmen getroffen werden, die keine Gefährdung deutschen Lebens oder Eigentums mit sich bringen (z.B. Synagogenbrände nur, wenn keine Brandgefahr für die Umgebung ist).
https://www.lpb-bw.de/reichspogromnacht.html

Gewalt gegen Sachwerte des Feindes erlaubt wenn keine Kollateralschäden entstehen.

Und man sollte sich vergewärtigen, dass das Denkschema dasselbe ist: Totalitarismus.

Zitat:
Es gebe kein Recht auf SUVs, sagt Luisa Neubauer, Mitorganisatorin von Fridays for Future in Berlin.
https://taz.de/Mitorganisatorin-uebe...ture/!5578305/

Diese Gefährte sind unnütz und hässlich, verstossen aber gegen kein geltendes Gesetz. Wenn man den Rechtsstaat ernst nimmt, hat jeder das Recht beliebig viele von den Dingern zu besitzen und damit herumzufahren, so er einen Führerschein besitzt, sowie Steuern und Versicherung bezahlt hat.

Wenn aber eine Gruppe für sich erklärt, sich wegen höherer Ziele über das Gesetz stellen zu dürfen, und anderen ihre Freiheitsrechte abspricht, ist das nicht sehr weit davon entfernt was in der dunkelsten Ära Deutschlands (kein Fliegenschiss !) passiert ist.

https://de.indymedia.org/node/33932

Zitat:
Heute nacht haben wir vier backfrische Porsche Cayenne der Premium-Klasse (550 PS , >180.000 Euro je Fahrzeug) auf dem Gelände des Porschezentrums Köln-Ehrenfeld abgebrannt.
https://de.indymedia.org/node/33964
Zitat:
Sie sind im Straßenverkehr rücksichtlos, latent gewalttätig
Zuerst spricht man das Besitzrecht ab. Das ist der erste Schritt. Aus obigem Statement „gewalttätig“ werden die Fahrer dieser Gefährte bereits als potentielle Straftäter betitelt.
Wir haben erlebt wie es weitergeht.
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Viele Grüße, Klaus

Geändert von turboengine (18.09.2019 um 23:03 Uhr)
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