Gestern bei einer Bergtour im Gran Paradiso NP im Aostatal fielen mir etliche abgekämpfte Schmetterlinge auf.
In der Nacht zuvor hatte es bis auf knapp über 2000m geschneit. Ab 1800m kämpften einige Distelfalter im Wind auf ihrem Rückweg nach Westafrika. Auch einige Kaisermantel und Perlmuttfalter mühten sich, recht schlapp, ab.
Auf 2000m, die Schneereste hatten sich verzogen, taumelten dann vereinzelt noch Apollofalter im Gras. Erstaunlich für den 7. September.

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Wenn der Wind sie erfasste ging es etwas weiter. Sogar auf den Finger ließen sie sich, fast apatisch, absetzen. Man konnte ahnen, daß für sie die letzten Stunden ihres Sommers angebrochen waren.

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Andere haben die letzte Nacht schon nicht mehr überlebt.

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