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Das und andere mögliche Bildfehler sind ein erwarteter und unvermeidbarer Effekt bei allen Objektiven, deren Linsengruppen sich beim Fokussieren relativ zueinander bewegen (Innenfokussierung, Floating Elements). Für die optimale Schärfe muss jede Gruppe genau die richtige Entfernung zum Sensor haben. Verlängerst du jetzt den Auszug, funktioniert das nicht mehr für alle Gruppen gleichzeitig – wenn die eine richtig steht, steht eine andere falsch und umgekehrt. Das kann sich schon bemerkbar machen, wenn (z.B. bei der Verwendung von Adaptern) das Auflagemaß im Zehntelmillimeterbereich vom Soll abweicht. Umso mehr natürlich bei Zwischenringen mit einer Dicke von mehreren Zentimetern. Bildfeldwölbung ist da noch das kleinste Problem, weil die Schärfentiefe im Makrobereich sehr gering ist und es ohnehin praktisch unmöglich ist, alles gleichzeitig scharf zu bekommen.
Mit Zwischenringen am besten funktionieren dürften alte manuelle Objektive mit reiner Auszugfokussierung, bei denen die gesamte Linseneinheit am Stück verschoben wird. Aber auch da gibt es natürlich Grenzen. Der Hersteller hat die Nahgrenze ja nicht aus reiner Schikane festgelegt, sondern weil die Abbildungsleistung für kürzere Entfernungen nicht mehr seinen Qualitätsstandards entspricht.
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Any feature is a bug unless it can be turned off. (Heuer's Law, 1990)
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