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Alt 19.06.2019, 21:01   #5
sir-charles

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Nogatsaa Pans im Chobe N.P./Botswana.

Unser Camp zog sich halbkreis-förmig um einen Tümpel herum.
Nach der Regenzeit war aus diesem Tümpel inzwischen ein kleiner See geworden.
Der Uferrand war nun unter der Terasse des Hauptgebäudes.
Direkt nach unserer Ankunft sahen wir von dieser Terasse aus eine Schlange im See schwimmen.
Hippos waren im See und jede Menge Wasservögel waren vorhanden.

Nach unserer anstrengenden Überführungsfahrt in das Camp, reifte in uns der Gedanke, es doch einmal ruhig angehen zu wollen.
Also kein Ausflug im Auto, wir bleiben im Camp.
Ausrüstung wird überprüft, unser Guide hat auch mal einen halben Tag Ruhe vor uns,
im Schatten hockend ein paar Bier schlürfen und auf alles zielen, was so vorbei kommt.
So war unser Plan.

Was ging mit unserem Plan auf:
Ausrüstung wird überprüft.
Mit dem Uhrmacherwerkzeug meines Kumpels konnte ich das Bajonett der 70-400 Silberbüchse wieder festziehen,
was sich nach diversen Rüttelreisen zu lösen begann. Es funktionierte wieder und brachte schärfere Ergebnisse als vorher.
Unser Guide hat auch mal einen halben Tag Ruhe vor uns. Unser letzter Guide aus Goha Hills (Savuti) machte auch die Überführungsfahrt
und war unser Guide vor Ort, denn die beiden Camps gehören zusammen.
Im Schatten hockend ein paar Bier schlürfen. Auch das haben wir prima hinbekommen.
Auf alles zielen, was so vorbei kommt.

Hier beginnt unser Problem.
Denn das Camp war erst im Vorjahr in Betrieb genommen worden und die Tierwelt hielt noch ordentlich Abstand.
Die 600mm des Tamron meines Kumpels am Cropsensor brachten ihm keine zeigenswerten Hippo-Bilder.
Sein Brennweitenvorteil half ihm auch nicht bei Wasservögeln.
Und eine Schlange schwamm auch nicht erneut vor der Terasse durch den See.

Unsere Bildausbeute war enttäuschend gering, aber die Laune war nach Bierkonsum und Silberbüchsenreparatur nicht schlechter geworden.
Aber die schlechte Bildausbeute sollte uns noch unsere ausstehenden Tage dort begleiten.

Die Gegend dort war früher offenbar militärisches Sperrgebiet.
Die Tiere dort sind die Anwesenheit von Menschen noch nicht gewohnt.
Ein neues Camp in dieser Region ändert nicht über Nacht das Verhalten der Tiere.

Nach der Regenzeit finden die Tiere genug Wasser in den Senken der Region, um nicht vor unsere Linsen laufen zu müssen.
Doof gelaufen für uns, die dortigen Tiere haben unsere Anwesenheit wohl eher nicht gespürt.

Auf alles zielen, was so vorbei kommt.
Das waren dann Libellen und Fliegen.
Ich kann sie nicht genauer bestimmen.


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Gruß
Frank
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