Ich finde den Ansatz durchaus interessant (du merkst bereits: wenn ein Beitrag
so anfängt, wird vermutlich kein uneingeschränktes Lobpreisen folgen

).
Die Protagonistin sitzt an einer gefälligen Stelle und hebt sich farblich schön heraus.
Bis hierher bin ich ganz bei dir.
Für mich ist allerdings die Blüte zu unscharf. Und auch
etwas zu klein. Wäre sie knackig in der Schärfe, könnte ich vielleicht auch etwas besser über die grossflächige grüne Wildnis hinwegsehen, deren Betrachtung mir persönlich keinen Genuss bietet.
Für mich ist die verträumte Rose also eher ein... ich will jetzt nicht so weit gehen, es eine Nachtmahr zu nennen, aber ein etwas an- bis aufgeregter Traum wäre es wohl schon
Verbesserungsvorschläge?
- Wenn du das Bild mit irgendwelchen Filtern aufgewühlt hast und die Blüte im "Rohzustand" scharf wäre, diesen Filter selektiv so anwenden, dass die Blüte ausgelassen wird.
- Das Bokeh selektiv etwas beruhigen (Weichzeichner).
Aber ich bin jetzt auch nicht so
der Plümchenfotograf, also lass dir von meiner Meinung nicht die Suppe versalzen.