Melde mich zurück, war eine Woche mit Ornithologen auf dem Balkan unterwegs. Ornithologen sind natürlich keine Tierfotografen. Sie erkennen selbst seltene Vögel schon am Gesang, was ihnen dann zuweilen schon als Nachweis reicht. Gelingt dann noch ein Foto, umso besser. Aber da kommt es weniger auf Schärfe und Auflösung an, eher auf den dokumentarischen Effekt. Immerhin, ohne ihr Fachwissen hätte ich die meisten Vögel gar nicht gesehen, geschweige erkannt, zumal diese nicht selten 200 bis 300 m entfernt auf einer Leitung oder Baumspitze saßen. Hier nützten dann als erste Orientierung auch die Spektive der Ornithologen.
Ich beginne mal mit gefiederten Uferbewohnern vom Kerkini-See in Nordgriechenland. Die sind zwar deutlich größer als Singvögel, aber im Schilf genauso schwer zu entdecken.
Als erstes zwei Nachtreiher, erspäht vom Uferdamm her durch eine Lücke im Schilf.

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Die nächsten Bilder entstanden vom Boot aus.
Rallenreiher

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Flussseeschwalbe

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Ein Löffler als Untermieter beim Kormoran

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Die Stars im Kerkini-See sind die Krauskopfpelikane. Von ihnen gibt es hier die zweitgrößte Population in Europa, wobei sie sich meist mit den ihnen sehr ähnlichen Rosapelikanen mischen.

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