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Ich kann zwar verstehen wenn du sagst, dass (d)ein künstlerisches Ziel wäre, das Potential eines solchen Perspektivwechsels schon zum Zeitpunkt der Aufnahme zu sehen. Aber auch das Spiel danach am PC ist ein kreativer Akt - du spielst offensichtlich gerne, und das sehr sehr gut, und hast hier eine ganz neue Welt geschaffen!
Ich hab jetzt ein wenig darüber nachgedacht, was auf mich dennoch von Anfang an ein wenig irritierend wirkt: es ist tatsächlich das, was badenbiker mit "Planungsabteilung" beschrieben hat. Es ist wirkt nicht mehr aus dem Leben gegriffen, sondern es ist zu einem Architektenbild aus einer cleanen virtuellen Welt geworden. Damit bleibt es natürlich eine tolle Komposition, auf die ich nie kommen würde, aber berührt mich aber irgendwie nicht mehr so recht. Nur mein ganz persönliches Empfinden natürlich.
(Ein ästhetischer Gegenentwurf dazu könnte theoretisch sein - sofern einen dieser interessiert und Material dazu aufzufinden wäre - die Szenerie mit Menschen zu bevölkern, die darin "nicht virtuelle" Dinge tun: auf dem Boden sitzen, mit Rollator/Rollstuhl unterwegs sein, Burger essen, zum Zug rennen, sich küssen...)
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Viele Grüße,
Susanne
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