Weil Reisefoto gefragt hatte, schreibe ich mal, was ich für mein Mondbild gemacht habe.
Vorab: Dieser Thread hier ist mir komplett durch mein Suchraster gefallen.

Keine Ahnung wieso.
Also im Prinzip habe ich es so gemacht, wie Toni es in Post #7 beschrieben hat.
Hätte ich das mal vorher gelesen.
Toni hatte letzte Woche/vorletzte Woche im Mondsammelthread geschrieben, dass jetzt gut Mondbilder gehen, weil der Mond sehr hoch steht, dadurch weniger atmosphärische Störungen einwirken. Und ja auch immer schon, dass Stacken viel mehr Qualität bringt.
Also einfach ein paar Bilder mehr gemacht. Und ein paar Darks (auch wenn man die für Mondbilder nicht braucht, weiss ich aber auch erst jetzt

).
Das Tamron 150600 mit LA-EA3 an die A6500 geschraubt und die Kamera auf dem Balkon aufs Stativ um den hoch am Himmel stehenden Mond abzulichten.
Bei 600 mm an APS-C ist der Mond immer noch von viel Schwarz umgeben, das hat aber den Vorteil, dass der Mond zwar ohne Nachführung über das Bild wandert, aber genug Zeit für ein paar Aufnahmen bleibt ohne die Kamera nachführen zu müssen.
Aufnahmeparameter waren 1/100 Sek bei ISO100 und Blende 8 bei 600 mm.
Mit einer einfachen Funk-Fernbedienung dann im Sekundenabstand Bilder machen lassen, für gut drei Minuten am Stück, also etwa 200 Bilder während der der Mond über den halben Sensor wandert.

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Toni_B hatte ja auch die geeigneten Programme fürs Stacken genannt (ich hatte es zuerst mit Deep Sky Stacker versucht - das ging gar nicht):
Registax und Autostakkert!.
Da ich hauptsächlich einen Mac benutze war eines der Problem bei mir, diese Windows-Programme ans Laufen zu kriegen. Registax ist mir regelmässig irgendwo hängen geblieben. Autostakkert auch bis ich die 64 bit Version (AS!3) installiert habe.
(Hauptsächlich in einer Parallels-VM auf dem Mac, aber weil das zuerst nicht funktioniert hat auch auf dem Spiele- ähh Schularbeits-PC des Juniors (Windows) - aber da ging es auch nicht)
Da diese Programme keine Raws verarbeiten habe ich die Bilder in TIFFs umgewandelt und dabei gleich ein bisschen Schwarz aussen herum weggeschnitten, damit die Datenmenge kleiner wird.
Das ging mit Lightroom ganz gut, indem ich einen Ausschnitt gewählt habe bei dem alle meine 200 Bilder drin lagen.

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Programme wie das von Toni genannte PIPP machen das bestimmt besser und zentrieren den Mond auch noch, aber den Post kannte ich da noch nicht.
Dann Autostakkert!3 mit den TIFF-Bildern und den Parametern wie von Toni in #7 beschrieben gefüttert (wobei ich
diese Anleitung hier gefunden und befolgt habe - ist aber praktisch gleich) - und voila gestackte Bilder.
ich habe ein bisschen herumprobiert mit wievielen Bildern (20/30/50/100 und 10/25/40/60 Prozent) und mit ein paar hundert und ein paar hundert mehr Ausrichtungspunkten, geschärft und ungeschärft.

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Geschärft:

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Ungeschärft:

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Und da (geschärft) habe ich dann tatsächlich Bilder erhalten, die sich deutlich von den Einzelbildern abgehoben haben.
Da der weisse Rand durch Überschärfen kam, habe ich dann noch versucht aus dem gestackten ungeschärften Bild in Lightroom ein bisschen Schärfe und Details herauszubringen.

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Wenn das vielleicht hilft, beim Mondbilderstacken freue ich mich mit Euch über die Bilder.
Hier nochmals Vielen Dank an 'unsere' SUF-Astro-Spezialisten, insbesondere Toni_B und Wolfgang vom Stammtisch Südbaden (WoBa), die hier immer wieder zeigen was man an Bildqualität erreichen kann, wenn man eine Menge Zeit und Mühe reinsteckt, und zudem auch noch weiss, was man da macht.