Nach monatelangen Ansitzen in der heimischen Küche war es mir diesen Sommer geglückt unsere vierbeinigen Nachbarn abzulichten.
Bei starker Bewölkung am späten Abend hatten sich zwei Mutige in den Grassee hinterm Haus gewagt. Ich weiß nicht, ob es am Fluch des Objektives lag, aber Hufe bekam ich keine zusehen.
Einige Schlüsse aus der halbstündigen Sitzung über der Spüle im Fenster:
1. Der EV kann einen bei der Belichtung arg hinters Licht führen, aber ohne ihn möchte ich bei diesem Licht und hohem Gras nicht arbeiten müssen.
2. Videos sehen selbst bei hoher ISO und mit digitalem Zoom noch sehr akzeptabel aus.
3. Unterbelichtete Bilder mit niedrigere ISO in der Nachbearbeitung aufhellen ergibt weniger Rauschen, als korrekt belichtete mit sehr hoher ISO.
4. Solange sich niemand bewegt reichen auch 1/25 Sekunde für (etwas bessere) dokumentarische Bilder.