Für mich war es ein tolles Erlebnis ... in erster Linie, weil ich mir einen schönen, abgelegenen Ort auf einem Kornfeld abseits der Städte gesucht habe.
Und ich finde die Vorstellung von den Dimensionen (Entfernungen/Größe der Himmelskörper) auch faszinierend. Dass Mars und ISS das Schauspiel bereicherten, war das Sahnehäubchen.
Aber, all die Beschreibungen der Medien vom "Blutmond" sind doch eigentlich fake. Interessant immer, wenn man mal die spontanen Reaktionen von Freunden ohne astronomischen und/oder fotografischem Hintergrund anhört. Die waren nämlich durch die Bank etwas enttäuscht. "Ist ja gar nicht rot" ... wie oft habe ich das heute gehört. Und in der Tat, bei aller Begeisterung über unsere Blutmond-Bilder ... in "Echt", mit bloßem Auge habe ich "nur" eine abgedunkelte Mondscheibe gesehen; vielleicht ein ganz kleiner Anflug von Kupfer, ansonsten eher ein "Grau".
Die schönen Rottöne entstehen allesamt erst in unseren Kameras. Das muss ich immer denken, wenn ich all das anschaue ... ist ein bisschen Fake. Unsere Augen können das einfach nicht so sehen.
Das Highlight war für mich eher die ISS, der Gedanke, dass da oben Menschen sind hat mich berührt, hätte "Astro-Alex" gerne zugewunken ... aber der siehts ja eh nicht
edit: "Jahrhundertanlass" ...

... nur, weil es länger dauerte, als im Durchschnitt. Ich glaube, die meisten wären froh gewesen, wenn es kürzer gewesen wäre, dafür höher am Himmel und damit besser zu sehen.