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Alt 09.01.2005, 22:49   #3
Gerd Waloszek

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@winsoft: Danke für die Infos und den Link: Nach den Bildbeispielen ist natürlich -- nicht unerwartet -- der Filmscanner klarer Sieger. Erstaunlicherweise sieht das von der Leinwand abfotografierte Bild auf den ersten Blick jedenfalls, besser aus als die Digifotokopie.

Zur Frage: Es geht um das Abfotografieren mit der Digitalkamera. Dazu ein bißchen (viel) zum Hintergrund:
Vor Jahrzehnten habe ich mir ein Novoflex-Balgengerät mit einem Diakopiervorsatz zusammengestellt und spezielle Diakopierfilme (Kodak, Kunstlicht) gekauft. Statt Dias zu kopieren, habe ich jedoch die Filme (Meterware) immer vergammel lassen (z.B. waren die Bilder dann völlig blau)...
Dann begann meine Ära der Filscanner, zuerst CanoScan irgendwas (der erste) und später Nikon LS III, aber irgendwie habe ich sie nie richtig benutzt -- es dauerte mir einfach zu lange. Und der Kontrastumfang reichte nicht für unterbelichtete Dias. Der Nikon hatte eine Super-Entfusselautomatik aber leider seltsame Farben.
Dann habe ich ein Multifunkitionsgerät erworben, den Epson RX500, von dem Epson behauptet dass er auch Dias scannen könne. Der Vergleich mit dem Nikon-Scanner war enttäuschend, die softwaremäßige Entfusselung auch. Irgendwie hatte ich das auch erwartet, jedoch nicht ganz so traurig.
Zwischendurch hatte ich mal ein Dia mit einer Nikon, die ja sehr nahe ran kann, abfotografiert und fand das Ergebnis im Vergleich mit dem Diascanner nicht sooo schlecht. Daher meine Anfrage.
Sicher hat die ganze Problematik auch etwas mit meinem schlechten "Zeitmanagement" zu tun (oder ich habe den falschen Beruf...), aber ich wollte nicht schon wieder einen Diascanner kaufen, den ich nach 5 Jahren dann wieder mehr oder weniger unbenutzt verkaufe...
Dass bei der Positiv-Positiv-Kopie der Kontrast steigt, ist mir schon klar (deshalb ja auch die Diakopierfilme). Aber vielleicht kann man per RAW-Format etwas mehr rausholen???
Tschüß, Gerd
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