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Hallo Wils
Ich meine die Breite nicht die Höhe.
Beim ersten Bild endigt das Histogramm bei etwa 215, könnte aber bis 255 gehen = die hellste Stelle ist grau. Am unteren Ende stimmt es.
Beim 2. Bild geht die Kurve von 10 bis ca 250.
Die Kamera versucht/sollte versuchen, alle möglichen Tonwerte auf die 255 Helligkeitswerte aufzuteilen. Wenn sie jetzt diesen Bereich nicht voll und unsymetrisch nutzt, ist das nicht ideal. Du verlierst mögliche Tonwerte. Kurze Histogramme treten aber auch dann auf, wenn das Motiv einen geringeren Tonwertumfang hat, als die Kamera verarbeiten kann. Sie dehnt das dann nicht. Und wo sie den dann hinlegst, ist abhängig vom Algorithmus und auch egal. Schaut halt unbearbeitet schlecht aus.
Allerdings habe ich jetzt die A1 mal probiert und auch da kommt es vor, daß das Histogramm unsymetrisch wird und sie oben Tonwerte frei läßt. Könnte sein, daß die bei den hellen Tonwerten eine Reserve läßt, da diese sehr leicht abgeschnitten werden können. Also aus meiner Sicht sind deine Bilder grünen Bereich.
Ausprobieren:
Eine gleichmäßige Fläche sollte in der Mitte des Histogrammes einen Balken zeigen. Wenn der Balken nicht in der Mitte ist, ist die Belichtungseinstellung falsch. Mit der Belichtungskorrektur kannst du dann den Balken hin und herschieben. Solange oben und unten noch Platz ist, gehen keine Tonwerte verloren. Wenn der Kontrastumfang höher wird, wird das Historgramm breiter. Die Höhe der Höcker zeigt natürlich die statistische Verteilung, sagt aber nur, ob viel dunkle/helle Töne vorhanden sind.
Dann kannst du div. Motive dir anschauen. Dann siehst du, wie sich die Verteilung verhält und du kannst dann in entsprechend korrigieren. War früher analog auch nicht anders, nur daß man es nicht so schnell gesehen hat.
markus
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