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Alt 22.10.2017, 16:16   #9
Gonzales
 
 
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Ort: Wien
Beiträge: 52
Hallo Torsten!

Auch ich bin seit mehreren Jahren Planespotter und habe die Erfahrung gemacht, dass eine große Brennweite gepaart mit APS-C zwar eine oft brauchbare, aber nicht immer sinnvolle Kombination ist. Durch den Crop wird aus dem besagten 150-500mm ein 220-750mm-Zoom. Wenn man, wie User "Windbraeker" bereits erwähnt hat, zu nahe am Geschehen ist, sind 220mm Anfangsbrennweite unter Umständen schon zuviel des Guten. Sehr hohe Brennweiten vergrößern auch Luftbewegungen merkbar mit, gerade auf Flughäfen in Bodennähe (aufgeheizte Asphaltflächen, Triebwerksabwärme) oft ein großes Problem.

Ich habe etwa 3-4 Jahre mit APS-C (A55, A77, A77ii) und dem Sony 70-300mm G und dann mit dem 70-400mm G teils tolle Spotterbilder gemacht, war aber nie zu 100% glücklich. Das hat sich mit dem Erwerb einer A99 schlagartig geändert, der VF-Sensor holt das allerletzte aus dem Objektiv raus und selbst bei 100%-Ansicht ist ein Großteil der Bilder knackscharf und selbst winzige Details, die bei APS-C zwar auch sichtbar waren, aber eher "pixelig" wirkten, waren plötzlich deutlich aufgelöster.
Mit einer Telezoom und VF,-Kombination, also ganz ohne Crop hat man zudem den Vorteil, dass man meist ohne Objektivwechsel (und auf das kommt es beim Spotten an) auch ganz in die Nähe der Piste gehen kann, um startende oder landende Flugzeuge stets formatfüllend abzulichten.

Meine A77ii verwende ich gar nicht mehr zum Spotten, weil Vollformat aus oben genannten Gründen hier deutlich überlegen ist.

Liebe Grüße aus VIE
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