Alte Fotografenregel: das Auge geht zum Licht und vertikale/horizintale Linien bedeuten Stärke und Stabilität. In deinem Beispiel lenken sie den Betrachter aber unnötigt in Richtig des "negative Space" rechts im Bild. Somit fallen dem Betrachter zwangsläufig die unterschiedlichen Fugenhöhen auf und zumindest optisch meine ich, daß die vertikale Linie nicht ganz parallel zum Bildrand verläuft. Das Model wirkt deutlich anders/besser, wenn du einmal den Bildbereich so beschneidest, daß keine Fugen zu sehen sind.
Noch etwas: ich habe leider auch nicht erkannt, das dies eine Glaswand ist. Durch deren Transparenzeigenschaft könnte zumindest schemenhaft etwas "Office & Co" durchaus sichtbar sein - ich kenne die Location leider nicht - so wirkt es auf mich wie eine XXXXXXXXL Badfliese - wobei ich auch schon Business Portraits neben öffentlichen Toiletten geschossen habe - weil die Wand ein cooles repetierendes Muster hatte...
Nochmals Model und Hintergrund (ohne Fugen) sind dir soweit gut gelungen. Jetzt noch die Kritiken verarbeiten und anwenden...
Beste Grüße, meshua