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Alt 20.06.2017, 18:16   #2
wus
 
 
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Nur weil "wir" nicht die Meisterschule besucht haben wie es früher nötig war damit man sich "Berufsfotograf nennen durfte, heißt das noch lange nicht, dass wir "Nichtfotografen" sind. Es gibt doch viele Hobbyfotografen die hervorragende, tolle oder auch sehr ungewöhnliche Fotos machen, besser als so manches was Fotografen, die mit ihren Bilder gutes Geld verdienen, so zu Stande bringen.

Das Equipment wird immer besser, selbst mit Mittelklasse-Kameras kann man heute qualitativ hervorragende Fotos machen. Daher spielt es eine immer kleinere Rolle - außer für die Technik-Enthusiasten, die einfach immer das Beste und modernste haben müssen. Das sind aber keineswegs immer Profis, die eine ernsthafte ROI Rechnung anstellen müssen.

Der große Unterschied ist einfach der, dass der Profi, der richtig Geld mit seinen Fotos verdient, es versteht sie zu verkaufen. Entweder die eigene Bildsprache (das dürften wohl nur sehr wenige schaffen), oder zumindest so gut dass er genügend Aufträge an Land zieht um davon leben zu können, mit allen Kompromissen die damit einher gehen.
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