Ich habe die a9 heute zum ersten Mal kurz ausprobiert und bin wirklich sehr beeindruckt. Sony hat einen guten Job gemacht. Die Bedienung hat sich im Vergleich zur „R2“ deutlich verbessert. Der AF-Punkt lässt sich mit dem Joystick gut verschieben, während man die Kamera vor der Nase hat. Damit kann ich arbeiten.
Was 20 Bilder pro Sekunde bedeutet, merkt man erst, wenn man es selbst mal ausprobiert hat. Wenn man die Kamera richtig bedient, sind alle Bilder scharf und die Chance den richtigen Moment getroffen zu haben steigt enorm. Man sollte auch nicht vergessen, dass der elektronische Verschluss dabei vollkommen verschleißfrei ist.
Der einzige Nachteil von 20 fps ist, dass die Speicherkarten schnell voll sind, und man mit der späteren Sichtung der besten Bilder lange beschäftigt ist.
Aus meiner Sicht war der Release der a9 bereits der Todesstoß für die Wettbewerber. Ich glaube nicht, dass sie plötzlich noch etwas aus dem Hut zaubern können. Sony hatte die a9 schon in Planung, als die a7 kam. Ich möchte nicht wissen – ähem, natürlich würde ich es gerne wissen - was Sony weiter plant. Ich kann mir gut vorstellen, welche Panik bei den Wettbewerbern jetzt herrschen muss. Von ihrem guten Namen, werden sie auf Dauer nämlich nicht leben können, sondern langsam untergehen, wenn da nicht bald was kommt. Wünschen tue ich mir das nicht, denn nur Wettbewerb sorgt für Fortschritt.
Leider habe ich bei meinem kurzen Test versäumt auszuprobieren, was mit LAEA3 in Verbindung mit dem SAL70400G2 geht bzw. was nicht geht. Ich weiß das damit nur max. 10 fps aufgenommen werden können.
Fragen: Funktioniert damit die „AF-Verriegelung: Flexible Spot“? Funktioniert damit der Augen-AF?
Macht die Kamera auch die 20 fps wenn kein Objektiv angeschlossen ist? Das wäre interessant für "Lucky Imaging" am Teleskop