So - endlich daheim. Dann mal los - vorweg:
Ich trage sehr gerne Anzüge - inzwischen auch nur noch geschneidete bzw. vom Maßkonfektionär. Ich habe auch eine sehr schöne, goldene Taschenuhr (von 1914 aus den USA, mit hübschem Kettchen), da ich sehr gerne Westen trage.
Natürlich muss aber alles passend sein - overdressed und damit prollig zu wirken, ist nicht mein Ziel. Ich habe zwar viele Ideen, aber es noch nie beruflich, und damit täglich, tragen müssen. Ich möchte einen Fauxpas dahingehend deshalb gerne vermeiden.
Anlass ist eine Stelle in bei einer Finanzberatung, in einem eher konservativen Büro hier in der Hafencity. Manschettenknöpfe & Co werden dort von den Chefs auch selbst getragen.
Ich habe schöne Sommer- und Winteranzüge mit dicken Stoffen, dazu ein weißes Hemd, dunkelgrüne Seidenkrawatte, goldene Manschettenknöpfe mit Smaragden.
Das die Kombination aus Nadel und Klammer zu viel Schmuck an der Krawatte ist, dachte ich mir fast - aber war mir eben nicht sicher.
Zitat:
Zitat von Dimagier_Horst
Auf keinen Fall aber mit anderem Zubehör an der Krawatte kombinieren, das rutscht leicht ins Halbseidene ab.
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Danke
Zitat:
Zitat von MaTiHH
Besser noch als eine Spange ist eine Krawattenkette. Leider schwer zu bekommen heutzutage.
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Nadeln per sé sind schon wahnsinnig schwer zu finden. Krawattenketten habe ich bei meiner Recherche gestern auch erstmals entdeckt - find ich ebenfalls sehr edel, aber tatsächlich genauso rar auf dem Markt wie Nadeln.
Zitat:
Zitat von WildeFantasien
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Wie gesagt: ich gehe nicht gottgleich und prollig mit meinem Anzug bei Aldi einkaufen. Ein gehobener Standard sollte es aber schon sein, dort in der Firma - und da ich solche Outfits (v.A. die 20s) wirklich gern mag, erfülle ich das gern.
Es gilt aber natürlich zu vermeiden: nicht zu bunte Farben, keine zu extremen Muster = nicht zu extrovertiert. Und es natürlich auch allgemein nicht übertrieben. Elegant, aber klassisch. Daher ist die Taschenuhr, als Beispiel, dort auch kein Thema für mich.
Zitat:
Zitat von walter_w
Nein, beides zusammen geht nicht, ausser die Nadel wird nicht an der Krawatte getragen sondern am Revers.
Bei teuren Seidenkrawatten ist sowieso die Nadel tabu, der Stechlöcher wegen.
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Danke dir, Walter!
Wirklich Tabu? Klar, die Krawatte will man nicht zwangsläufig zerstören, aber gesehen habe ich das schon häufiger. Privat, wie auch in Film&Fernsehen. hmn.. Es würde so gut passen
Danke für eure Hilfe!
(Für Freunde guter Kleidung, schöner Musik und einer guten, an die Wahrheit angelehnten Geschichte empfehle ich sehr die HBO-Serie "Boardwalk Empire" mit einem großartigen Steve Buscemi!)