Da hast du ja was richtig gutes getan!

Hat bestimmt Spass gemacht und die Bienen haben sich gefreut. Sie fliegen zurück in den Stock, führen dort ihren Richtungstanz auf und weisen damit den Kolleginen den Weg zur neuen Futterstelle. und es werden immer mehr.
und sie sind völlig harmlos!
Es sind schöne Aufnahmen dabei herausgekommen.

Hut ab.
Wir haben sehr viele blühende Krokusse im Garten und auch jede Menge Bienen. Ich übe an ihnen Freihandaufnahmen mit meinem 90mm Makro und der A7. Wegen der vielen Krokusse bin ich noch nicht auf die Idee mit Füttern gekommen, obwohl ich dies vor drei Jahren im Sommer bereits ausprobiert hatte. Wenn die Linden anfangen zu blühen, ist ein Großteil der anderen Frühjahrsblüher durch und unsere Hummelvölker fangen an zu hungern. Sie fliegen deshalb vermehrt die stark duftenden Linden an und verhungern dort regelrecht. Die Linden können die vielen Tierchen nicht ernähren. Ich hatte die gleichen Anfangsschwierigkeiten wie du, die Hummeln an die neue Futterquelle zu gewöhnen. Zuerst habe ich auch die Hummeln mit Zuckerwasser auf noch vorhandenen Blüten gefüttert. Anschließend habe ich ein paar Blüten geopfert und in das Zuckerwasser eines Teller gelegt. Das hat dann geklappt. Mit einem kleinen Nachteil: Es kamen nicht nur Hummeln und Bienen sondern nach einiger Zeit auch Wespen. Wenn die zu zahlreich werden, habe auch ich ein wenig Respekt! Inzwischen haben wir gezielt Stauden im Garten angepflanzt, z.B. Katzenminze, die lange blühen und helfen die Hummeln über die saure Gurkenzeit ohne Nahrung zu bringen.