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Alt 20.10.2003, 19:39   #2
andys
 
 
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Re: Farbvoreinstellungen/ -management und Dimage Viewer

Zitat:
"Wir empfehlen, immer auch eine Farbraumkonvertierung mit dem DiMAGE Viewer in den sRGB-Farbraum vorzunehmen. Dies verbessert auch die Farbgebung der Bilder."
Aha!???
Irgendwann habe ich mich mit dem Handbuch des Dimage Viewers beschäftigt und dort (Seite 78-81) etwas von Farbvoreinstellungen gefunden. Ich erinnerte mich an diesen Satz von Minolta. Also wollte ich clever sein.
Farbvoreinstellung: Farbanpassung: ein,
Farbraum: original Farbraum (sRGB) oder
ICC-Profil verwenden und MLTDiM7i.icc (beides probiert)
sowie das Monitor und Drucker Profil meines Monitors und Druckers eingestellt.
Also:
Die D7i hat einen eigenen vom sRGB leicht abweichenden Farbraum.
Die Einstellungen die ich im Dimage Viewer gemacht hatte, bewirkten nun,
1. daß diese Farbraum erhalten bleibt.
2. die jeweils eingestellten Farbprofile (Monitor + Drucker, bzw. Kamera + Monitor + Drucker) in die Bilder mit eingebettet wurden.
Laut dem Hotliner wirkt sich das also bei mir nicht aus, solange ich die Bilder nicht mit anderen Geräten (z.B. Monitor und Drucker) weiterverarbeiten will/werde.
Dann wird jedes Bild, das frisch von der Kamera kommt beim Bearbeiten im Dimage Viewer vom D7i spezifischen in den "normalen" sRGB Farbraum konvertiert. Erst dann, so sagte der Hotliner, hat man die reellen auf dem PC verarbeitbaren Farben. Bzw. der Vorteil des in der Kamera mit dem etwas größeren D7i Farbraum gespeicherten Bildes wird erst dann auch bei der Weiterverarbeitung am PC sich positiv auswirken.
Alle anderen dort auswählbaren Farbräume sollte man als Nomalanwender einfach ignorieren.
Oder anders ausgedrückt:
Spezialisten und Profis, die nicht nur eine Ahnung haben, sondern wirklich wissen was sie tun, können mittels der Farbvoreinstellung die Bilder auch in jeden anderen für ihre Zwecke besser geeignten Farbraum konvertieren, um die Bilder dann so weiterverarbeiten zu können.
Heute sehen meine Einstellungen also so aus, daß ich im Dimage Viewer nur das sRGB eingestellt habe, in den Grafikkarten Einstellungen von Windows das Monitorprofil des Herstellers eingestellt ist und in den Druckereinstellungen das Profil das der Canon Treiber dort eingestellt hat.
Wenn ich jetzt nicht völlig daneben liege, ist damit gewährleistet, daß
1. das Monitorprofil sich auch wirklich nur bei der Darstellung auf meinem PC und meinem Monitor auswirkt.
2. das Drucker Profil sich auch nur bei meinen Ausdrucken auf diesen Drucker auswirkt.
3. die Bilder von jedem beliebigen Programm korrekt als normale sRGB interpretiert werden, da sie sich ja in diesem Farbraum befinden.
Möglicherweise ist der sRGB ja kleiner als andere Farbräume.
Aber nach den Hinweisen des Hotliners ist dies die "fehlerfreieste" oder zumindest "fehlertoleranteste" Möglichkeit für normale Hobbyfotografen.


Diesem ganzen Text kann ich nur zustimmen. Wenn Du alle meine Antworten gelesen hast, wirst Du gelesen habe, das ich selber ohne Farbmanagement arbeite.
Bei Deiner Arbeitsweise würde ich statt sRGB, MLTDiM7i.icc. einstellen.
Der ganze Rest war immer wieder der Versucht zurechtzurücken. Ich habe auch immer betont, dass dies ein Gebiet für Profis ist. Und wenn jetzt noch einer mit RIP kommt, dann liegen wir völlig neben dem Thema.
Daher wiederhole ich, wer nicht einmal das Minimum von FM will, besorge sich die CD Quality TOOL und stelle damit Monitor und Drucker damit ein. Mit dieser CD von ich meine 5,- Euro kann man bestens arbeiten.
Andys
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