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Alt 15.09.2016, 02:00   #2
RainerV
 
 
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Zitat von usch Beitrag anzeigen
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Richtig ist höchstens, daß man beim Abfotografieren von Negativen oder Dias im Raw-Konverter ein lineares Profil einstellen sollte und keine Filmkurve, denn das wäre ja sonst doppelt gemoppelt.
Negativfilme - mal abgesehen von den hochempfindlichen SW-Filmen - sind extrem kontrastarm und das sollen sie ja auch sein um einen großen Belichtungsspielraum zu gewährleisten. Invertierung, Entfernung der Orangemaske (bei Farbnegativfilm), Kontrasterhöhung und Belichtungskorrektur finden bei der analogen Verarbeitung erst im Positivprozeß statt. Daher muß man die dementsprechenden Schritte auch bei abfotografierten Negativen bei der Rawentwicklung "nachbilden". Nach der Invertierung und Maskenentfernung, kommt man um eine in der Regel sehr starke Kontrasterhöhung, und Spreizung mittels Levels-Tool (und zwar farbkanalabhängig) nicht umhin. Der Weißabgleich ist auch nicht so ganz trivial. Das muß man erstmal üben.

Diafilm ist da was anderes, das ist ja schließlich schon ein analoges "Endprodukt".

Ich habe vor Jahren mal mit dem Colorperfect-Plugins (den Rawkonverter dazu gabs noch nicht) experimentiert. Ich kann mich nicht mehr so genau an meine damaligen Erfahrungen erinnern, aber schließlich habe ich doch die "händische" Methode gewählt und arbeite heute noch so.

Rainer
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Geändert von RainerV (15.09.2016 um 02:05 Uhr)
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