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Alt 07.12.2004, 00:07   #9
WinSoft
 
 
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Zitat:
Zitat von andys
Spielen wir das ganze mal mit einer Farbe durch. Wir sehen auf einem Monitor den mittlere Grauton, R128 G128 B128. das ist der Grauton. Alle Monitore zeigen den Farbton unterschiedlich an. Beim Fernseher ist das sicher nicht allzu tragisch. Wer aber mit 2 Monitoren oder im Team arbeitet, braucht auf allen Monitoren das gleiche Bild. Da die Monitore im RGB Farbraum arbeiten (Ein Farbraum ist die Menge von Farben, die von einem Ein- oder Ausgabegerät (Scanner, Bildschirm, Drucker etc.) oder unter spezifischen Bedingungen erkannt bzw. dargestellt werden können) zeigen die Monitore unterschidliche Farben an, der eine R128 G130 B127, der zweite R130 G126 B142 und der nächste R142 G128 B128.
Genau das hat aber mit Farbmanagement zunächst nichts zu tun, sondern mit einheitlichem Kalibrieren der Monitore! Sollen alle Monitore einer Arbeitsgruppe dieselbe Bilddatei farblich genau gleich wiedergeben, so geht das eben nur mit ein und demselben Messgerät (Spyder) plus dessen Software. Visuelle Versuche kann man da vergessen...

Erst wie diese Bilddatei in anderen Geräten weiterverarbeitet (Software) oder dargestellt werden soll (Drucker, Plotter), ist dann eine Aufgabe des Farbmanagements. Das Farbmanagement dient also dazu, die Farbdarstellung unterschiedlicher Geräteklassen (Monitore, Scanner, Drucker) für möglichst originalgetreu aufeinander abzustimmen.
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