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Alt 14.04.2016, 23:02   #39
Neutrino35

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Zitat:
Zitat von Jumbolino67 Beitrag anzeigen
Das ist ja genau mein Problem, denn das hieße ja, das die Brennweite des Okulares 1m bzw. 25cm haben müßte. Und das kann ich mir im Augenblick noch nicht richtig vorstellen.
Ich habe hier eine Linse, die man ins Auge klemmt und dann ganz Nah ans zu betrachtende Objekt gehen kann. Damit sehe ich auch an meinem schlechteren Auge noch auf einer Entfernung von vielleicht 5 cm noch annähernd scharf. Man nennt das Ding glaube ich Uhrmacherlupe. Damit muß mein Auge auch auf eine größere Distanz scharf stellen als diese 5 cm. Ob das nun meine persönliche deutliche Sehweite ist oder unendlich kann ich aber nicht sagen.

Zitat:
Zitat von SteffDA Beitrag anzeigen
Warum sollte ich mir Gedanken machen, auf welche Entfernung mein Auge scharfstellt, solange es funktoniert? Hab ja schließlich keinen Sinn dafür, sowas zu erfassen.
Ich selbst habe mir schon Gedanken darüber gemacht, als das noch funktioniert hat. Genauso wie ich mir auch schon Gedanken machte, was das Auge mit der chromatischen Aberration anstellt (gar nichts und diese Farbsäume sollen manche Menschen sogar wahrnehmen - aus dem gleichen Grund hat man auch Probleme, wenn man beispielsweise rote Schrift aus grünem Grund ansieht). Dafür braucht es auch keinen Sinn sondern einfach ein denkendes Hirn, das vielleicht nicht immer im Hamsterrad eingesperrt ist.

Wenn sich niemand Gedanken für unbekanntes macht, würde auch nichts erforscht werden - außer man ist gezwungen.

Man muß sowas auch nicht erfassen sondern einfach die Idee haben, das nun wissen zu wollen. Das war bei mir auch schon vor der Erkenntnis der Fall, daß ich in meinem Auge bald eine starre Linse haben werde. Leider fand ich nichts im Netz und wußte auch nicht genau, welche Suchbegriffe ich verwenden muß. Selbst bei der chromatischen Aberration mit dem menschlichen Auge suchte ich eine ganze weile, bis ich dann fand, daß das Auge einfach unangenehm darauf reagiert und das ganze dann einfach unscharf wahrnimmt.

Gut, man kann so einen Sucher natürlich als Black Box sehen und das auch so stehen lassen, aber wenn selbst Profifotografen (auch so jemanden fragte ich) und Fotofachverkäufer nicht wissen, wie die Sucher in Kameras aufgebaut sind, dann halte ich das schon ein wenig für ein Armutszeugnis. Warum lernt man das nicht bei einer Fotografenausbildung?

Gut, die Stellung des Auges sieht man leider nicht, entgegen der Stellung eines Arms. Auch bekommt man nicht eingeblendet, auf welche Entfernung das Auge im Moment akkommodiert. Es scheint auch laut Wikipedia noch nicht mal ganz erforscht zu sein, wie das Auge dieses Scharfstellen macht. Eine Kamera macht es definitiv anders.

Des weiteren sollte man sich schon auch Gedanken machen, wie der Mensch überhaupt sieht und auch wie er gesehenes bewertet, damit man gute Fotos zustande bringt. Der goldene Schnitt ist hierfür auch so ein Schlagwort, den man selbst im Menschen nicht nur einmal findet.

Geändert von Neutrino35 (14.04.2016 um 23:25 Uhr)
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