... oder: Mindestens zwei bildgestalterische Regeln in einem Bild.



Oder gerne auch andere Interpretationen des Titels "auf mehreren Ebenen".
Ist zum einen nicht ganz so leicht umzusetzen und zum anderen vielleicht auch nicht ganz so leicht zu beschreiben. Für mich hat sich irgendwann rauskristallisiert, dass mir Bilder am besten gefallen, wo mindestens zwei, wenn nicht mehrere, Gestaltungselemente in einem Bild zusammentreffen. Man könnte fast sagen, je mehr desto besser.
Ich versuche es Mal mit ein paar Beispielen, wo ich das zumindest erkenne:

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Bild in der Galerie
Zum einen diagonale Linienführung und zum anderen
negativer Raum.

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Bild in der Galerie
Goldener Schnitt (Gesicht), Freistellung durch Offenblende (hier Mal "umgekehrt", also Vordergrund Gitter unscharf) und die diagonalen Linien der Gitter.

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Bild in der Galerie
Rahmen und "Offenblende" (hier Lensbabyeffekt) und eine gewisse symetrische Anordnung.

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Bild in der Galerie
Bild (fast) symetrisch in der Mitte getrennt, Protagonisten (mehr oder weniger) im goldenen Schnitt und Linienführung mit zentralem Fluchtpunkt. Und dan könnte man noch interpretieren, dass durch die Spiegelung eine weitere Ebene im Bild vorhanden ist.
Ich hoffe, dass die Beispiele einigermaßen passen und nachvollziehbar sind?! Freue mich jedenfalls, eure Bilder und Erklärungen/Interpretationen zu sehen und zu lesen.