Deine Frage ist sehr schwer zu beantworten:
Dein Lenovo-Bildschirm kann vermutlich nur über ein Profil und Beeinflussung der Grafikkarte (z.B. LUT) kalibriert werden.
Beim NEC habe ich auf der PRAD-Seite eine Hardwarekalibrierung als Möglichkeit gefunden. Dazu muss der NEC über den Display-Port oder über HDMI+USB angeschlossen sein. Ist das so? Kann Dein Kalibrierungsgerät NEC Monitore überhaupt hardwareseitig kalibrieren oder benötigst Du dazu vielmehr ein Kalibrierungstool von NEC, dass Deinen Spider 4 ansteuern kann.
Ich habe einen NEC Spectraview 271, den ich mit Hilfe des Programms "Nec Spectraview Profiler 5" über HDMI+ USB kalibriere. Das Programm kann viele verschiedene Kalibrierungsgeräte ansteuern, auch Spidergeräte. Ich bin im Moment nicht auf dem Laufenden, ob auch Dein Spider dazu gehört. Vermutlich ja, müsste man konkretisieren.
Diese Aussage wird auch von folgendem Link unterstützt:
http://fotovideotec.de/farbmanagemen...ibrierung.html
Zitat:
"Die Kalibrierungsprogramme, die den gängigen Colorimetern beiliegen, sind nicht für Hardware-Kalibrierung ausgelegt und geeignet. Stattdessen liefern die Monitorhersteller ihre eigenen Kalibrierungsprogramme, die in der Lage sind, auf die Kalibrierungsschnittstelle des Monitors zuzugreifen. Am besten kauft man solche Monitore gleich im Paket mit einem geeigneten Colorimeter und der vom Hersteller bereitgestellten Software."
Bei Deiner Konstellation muss sichergestellt werden, dass Deine Grafikkarte zwei getrennt ansteuerbare Monitorausgänge besitzt, (oder zwei Grafikkarten), damit das angewandte Profil nicht ungewollt auch den Signalausgang für den anderen Monitor beeinflusst.
Bei meiner uralt Nvidia GTX 650 wäre es so. Bei dieser Grafikkarte würde es nur Sinn machen, die Bildbearbeitung auf dem einen Monitor und die Werkzeuganzeige und andere Programme, z.B. den Browser, auf den anderen Monitor zu legen.
Ich bin gespannt, ob die Experten für Deine Konstellation eine Lösung sehen.