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Zitat von fbenzner
Wenn du in deiner Cam nur Jpg einstellst, evtl einige weitere Einstellungen ( vivid, kontrast, schärfe, landschaft oä) vornimmst, kannst di dir das ganze "Entwickeln" das von den "Profis" einem Anfänger empfohlen wird, sparen und die Dateien direkt zb ausdrucken.
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Naja, so lernt man nichts.
Was ist schon vivid, Landschaft ...
Da verstellst du was in den Tiefen der Menüs und vergisst das zurück zu nehmen und wunderst dich hinterher, dass immer nur Müll raus kommt.
Da brauch' ich keine Spiegelreflex, da nehm ich doch eine Kompaktkamera und gut.
@Cholera
Als erstes lese viel über die Grundlagen der Fotografie. Kamera: Blende, Belichtungszeit, ISO, Fokussieren, Schärfentiefe; Objektiv: Weitwinkel, Tele, Brennweite.
Wenn du deine Kamera dann auch manuell bedienen kannst, kannst du an die RAW-Bearbeitung gehen. RAW bietet die mehr Korrekturmöglichkeiten, da du deutlich mehr Bildinformationen hast (12, 14, 16-bit je nachdem welcher Sensor) JPEG hat nur 8-bit Bildinformationen. Ich möchte hier nicht tiefer einsteigen.
Du kannst ein zu schwach oder zu stark belichtetes Bild ohne Verlust korrigieren, dass ist der große Vorteil.
JPEG ooc (ooc=wie aus der Kamera) sind schon verlustbehaftet (Informationen sind verloren) ein weiteres Bearbeiten und speichern führt zu weiteren Verlusten.
Drucken: RAW-Bilder sind herstellerabhängige, properitäre Datenformate ohne Bearbeitung und originäre eher unschön. Bereits die Konverter Sony-IDC, Capture One, Lightroom etc. zeigen die Bilder gemäß den EXIF-Informationen und Softwarevorgaben schon bearbeitet an. Die Änderungen der Anzeige, die du dann noch machst, ändern immer nur die Anzeige, nie die Grunddaten (nondestruktive Bearbeitung) und wenn dir die Anzeige dann gefällt erstellst du aus den Änderungen ein fertiges JPEG oder anderes Format wie TIFF, PNG.
Vorteil also: Größere Flexibilität, weil keine Automatik, sondern dein Empfinden zählt. Alle Sensorinformationen zur Verfügung, auch bei der Bearbeitung keine Veränderung in der originären Bilddaten, sonder immer nur im Exportierten Bild.
Nachteil: Hoher Aufwand durch Einarbeiten in die Bearbeitung, hoher Aufwand bei der Bearbeitung und natürlich großer Platzbedarf (bei mir JPEG ~ 4 MB, RAW ~14 MB)
Du solltest also sehr genau überlegen ob du zufrieden bist mit deinen JPEG ooc, gute Kamera und
sehr gute Objektive können schon ausreichen.
Oder ob du einfach Spass daran hast, noch ein Quentchen mehr aus den Bilder heraus zu kitzeln und die Zeit dafür gerne investierst.