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Alt 11.06.2015, 22:11   #3
fritzenm
 
 
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Beiträge: 1.584
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Zitat von Cholera Beitrag anzeigen
Hallo,

ich bin neu hier und absoluter Anfänger, deshalb verzeiht mir diese naive Frage.
Heute hab ich ein paar Bilddateien zum ersten mal zum Ausdrucken gebracht. Jetzt hab ich festgestellt, dass die ARW Dateien nicht mit ausgedruckt wurden.
1) Muss ich die jetzt erst in JPEG umwandeln um diese ausdrucken zu lassen?
2) Wenn ja, gibt das nicht Qualitätsverluste?
3) Wenn ja, gibt es eine Möglichkeit diese Bilder ohne Quaitätsverluste ausdrucken zu lassen?
Hallo und willkommen.

Die ARW-Endung bedeutet, dass es sich um eine Datei mit sogen. "RAW-Daten", also Bild-Roh-Daten handelt. Ungefähr vergleichbar mit einem Film früher, der auch erst "entwickelt" werden musste, weil das Bild vorher nur latent vorhanden war.

Zu den Fragen:

1) Ja (und nein). Ja, wenn du von deiner Kamera nur die ARW-Daten aufzeichnen lässt. Diese müssen dann am Computer mittels Konvertierungsprogramm in ein "darstellbares" Dateiformat umgewandelt werden, z.B. JPG oder TIF welches dann auch ausgedruckt werden kann. Nein, in dem Fall, in dem du diese Konvertierung direkt der Kamera überlässt, was dann passiert, wenn du als aufgezeichnetes Dateiformat JPG wählst oder ARW+JPG. Das letztere bedeutet, dass auf die Speicherkarte sowohl die Rohdaten, als auch eine bereits konvertierte JPG Datei geschrieben werden.

2) Absolut nein. Im Gegenteil. Vereinfachend sind JPG-Daten eine Art "Auszug" aus den RAW-Daten.

3) RAW-Daten (also ARW Dateien) direkt ausdrucken: darüber ist mir nichts bekannt. Höchstens wenn ein Labor die Daten mit Standardeinstellungen durch ein Konverterprogramm laufen lässt. Aber ich halte es für fraglich, dass solch ein Service angeboten wird. Das hängt u.a. auch damit zusammen, dass diese RAW-Daten nicht nur Herstellerspezifisch sind, sondern auch noch spezifisch für jedes Kameramodell. Also sind ARW-Dateien einer A580 anders, als die einer A57 usw.

Das mit den RAW-Daten ist schon ein relativ komplexes Thema. In einigen Aspekten garnicht so viel anders als das Selbstentwickeln im eigenen Fotolabor. Und vor dem Hintergrund, möglichst das Beste aus dem Sensor heraus zu holen.
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