@SASCHA0042
ich habe erst jetzt Zeit Deine ausführliche Schilderung zu lesen und zu kommentieren.
"gpo" hat ja das meiste bereits gesagt und ich kann mich ihm voll und ganz anschließen.
Ich möchte nur noch ergänzen:
Die Idee, eine SSD für das Betriebssystem und eine zweite Festplatte für Daten und CS4-Auslagerungsdateien zu benutzen, wäre die Ideallösung. Falls Du das anstrebst, denke an die Besonderheiten einer SSD, damit sie lange lebt, z.B. nie defragmentieren, beim Einrichten der Partition Speicherplatz (~10%) ungenutzt lassen, TRIM-Befehl usw. (Ich habe win8 64Bit auf 256GB SSD und 2TB HDD in drei Partitionen. Allerdings nutze ich LR5 für die Fotoverwaltung und CS6 nur für spezielle Bildentwicklungen.)
Aber: Da auch ich Neuinstallationen wegen des Aufwandes scheue, schaue ich immer erst nach anderen Lösungen:
1. Das 4 GByte RAM zu erweitern, kann nur gut sein und ist schnell gemacht. Photoshop/Bridge schnappt sich sofort ca 80% des verfügbaren RAM. Mit dem Rest ist Windows 7 sehr wohl zu frieden, wenn es da nicht noch andere Kandidaten gäbe.

2. Die Windows Auslagerungsdatei ist nicht das Problem. Mehr als 4 GB bringen eh keine Verbesserung mehr.
3. Du schreibst:" In den Bridge-Voreinstellungen ist der "Cache"-Schieber kurz vor "500.000 Objekte"
Das ist unglaublich viel Holz! Der Cachespeicher muss ja sehr groß sein! (>30GByte?) Würde mich nicht wundern, wenn dies allein schon die große Bremse ist und Brigde meldet, dass nicht genug Speicher vorhanden ist. Wieviel GByte sind es ? Ich bin halt neugierig. Falls er auf C: liegt, würde ich den Rat von "gpo" folgen und ihn auf eine andere interne Platte kopieren und ihn dort probeweise vergößern. Damit teiltst Du Brigde mehr Cachespeicher zu. Eventuell kannst Du auf etliche Vorschaubilder verzichten und damit Cachespeicher freigeben. Aber da möchte ich Dir nicht reinreden.
4. Du schreibst, dass Dein Rechner trotz CCleaner-Einsatz immer langsamer geworden ist. Hier vermute ich eine weitere Möglichkeit, das System zu optimieren. Schau Dir einmal die Autostartliste im CCleaner an und überlege, welche Programme wirklich ständig mitlaufen müssen. (geht relativ schnell und die Programme kannst Du problemlos mal ab- und nächstes Mal wieder anschalten)
5. Nächste aber langwierigere Methode ist es, im Windows Taskmanager nachzusehen, welches die Ressourcenfresser sind und welche Programme überhaupt laufen. Ich habe das alles bereits hinter mir. Es war erstaunlich, was sich alles auf meinem neuen Rechner trotz Virenschutz nach einem halben Jahr aus dem Internet eingenistet hatte. Dabei waren auch Trojaner und Spyware. Nach dem ich alles mit Hilfe von gegoogelten Anleitungen bereinigt hatte (auch Registry!) erfreue ich mich wieder eines schnellen Noname-Desktoprechners. Außerdem habe ich viel gelernt und bin hellwach, wenn sich was ungünstig verändert.
Ich wünsche Dir viel Erfolg und teile uns bitte mit, was Du erreicht hast.