|
Objektivwechsel bei mir: Kamera nach unten halten, Objektiv wechseln, fertig.
Wenn die Kamera auf einem Stativ befestigt ist, schwenke ich sie nicht für den Ojektivwechsel extra nach unten.
Ein wenig vorausschauend handeln gehört aber dazu, z. B. nicht direkt in einer Staubwolke das Objektiv wechseln wollen - dann lieber Standort für den Objektivwechsel wechseln. Das muss ja dann kein Reinraum sein, Windschatten einer Mauer sollte dann schon reichen.
Kamerareinigung mit der A700 (als ich die nochhäufiger genutzt habe) vielleicht 1 bis 2 x (nass) im Jahr.
Die A99 habe ich seit 2013 - die habe ich noch nicht innen gesäubert.
Vielleicht bleibt die A99 sauberer, da sich darin kein Spiegel bei jeder Aufnahme bewegt - keine Ahnung ob das ein Grund sein könnte. Zumindest der 2. Verschluss ist ja auch bei der A99 noch mechanisch und bewegt sich demnach bei jeder Aufnahme - er wirbelt vielleicht aber im Kameragehäuse dabei weniger Staub auf, wie ein Klappspiegel.
Die Variante mit der übergestültpen Tüte hatte ich noch nicht gehört - erinnert mich ein wenig an analoge Zeiten, wenn man einen gerissenen Film aus der Kamera holen muss.
Ich halte das unter normalen Bedingungen für übertrieben vorsichtig, aber man könnte damit in ungünstiger Umgebung (Sandsturm?) tatsächlich noch einen Objektivwechsel vornehmen, sofern beide Objektive + Kamera + Unterarme in den Sack (oder die Tüte) passen.
Blende F/22 und einfarbiger Hintergrund (Himmel) als Motiv? Dann sieht man selbst bei frisch gereinigten Sensoren gern noch Dreck. Ich nehme als Hintergrund für solche Testaufnahmen meist den Monitor mit einer in PS generierten weißen Fläche und stelle die Enfernung manuell auf möglichst unscharf - das läßt sich gut wiederholen, auch wenn es draußen schon dunkel ist oder der Himmel mit Wollken gespickt ist.
Fotos mache ich seltenst mit Blenden kleiner F/11, da z. B. mit F/22 zwar die Tiefenschärfe zunimmt, die Schärfe selbst aber leider schon sichtbar abnimmt (wegen Beugung).
Kleine Flecken sichtbar bei F/22 und kleiner wären bei mir also eher ein theoretisches Problem.
vlG
Manfred
__________________
Das Leben ist hart, ungerecht.......und endet mit dem Tode.
Ich persönlich bevorzuge das Leben (trotzdem).
|