Vor 8 Jahren war ich in der gleichen Situation wie der Themenersteller. Deswegen hier meine Erfahrungen zum Thema Fotoausrüstung und Nachwuchs.
Bei mir war damals eine Minolta D7D mit div. Objektiven vorhanden. Kürzeste Brennweite war 17mm, aus analogen Zeiten, also nicht sonderlich berauschend. Die Kamera mit dem 28-75/2.8 (und zeitweise auch das eine oder andere zusätzlich) war dann auch meist bei Ausflügen mit dabei. Meine Frau fand das aber nicht so toll, dass zum Baby-Kram immer noch die Fototasche mit musste.
Kurz nach der Geburt des zweiten Kindes kamen die ersten Nexen auf den Markt. Eine Nex 3 kam ins Haus, und die D7D durfte nur noch mit mir alleine auf Achse. Der Hausfrieden war gerettet und ich habe die Vorzüge der kleinen Kamera zu schätzen gelernt.
Aufnahmen von spielenden Kindern gelingen damit viel einfacher als mit der DSLR. Einfach das Display nach oben klappen und die Kamera mit der rechten Hand so halten, dass der Auslöser mit dem Daumen gedrückt wird. So ist es sehr einfach den Kindern zu folgen und Aufnahmen in ihrer Augenhöhe zu schiessen. Dank Gesichtserkennung sitzt der Focus auch meist dort wo er hingehört. Ausserdem sind die Kleinen nicht so abgelenkt, wie wenn Papa die grosse Kiste vor dem Gesicht hat. So gelingen dann sehr natürliche Bilder.
Es muss ja auch nicht zwingend eine neue a6000 sein. Ich begnüge mich seit längerem mit einer Nex-5n mit dem 18-55 Kit und einem Nex-MD Adapter samt einiger lichtstarker Festbrennweiten.
Da bleibt dann auch für Papa noch etwas Kleingeld übrig für grosse Spielzeuge. Beim mir steht seit 3 Jahren a900 drauf.
Gruss Thomas