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Alt 25.02.2015, 10:14   #5
Tafelspitz

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Ich danke euch für das Lob!

Wie versprochen folgt hier noch die Fortsetzung in der White Pocket.
Die Fahrt dorthin dauerte vom Trailhead der CB nochmals rund 45 Minuten. Das Terrain wurde teilweise nochmals etwas anspruchsvoller und ich würde dringend davon abraten, die Fahrt dorthin mit etwas anderem als einem hochhackigen Offroader in Angriff zu nehmen. Das Letzte, was man will, ist dort inmitten des Nichts ohne Mobilfunknetz im Sand steckenzublkeiben.

Am Trailhead der White Pocket war tatsächlic noch ein weiteres Fahrzeug abgestellt. Wir waren also nicht ganz alleine. Von Massentourismus kann man aber trotzdem nicht gerade sprechen

Auf einem Schild beim Trailhead sind ein paar interessante geologische Informationen zu lesen, die ein paar Erklärungen zur Entstehung der verschiedenen Formen und Farben der White Pocket geben.


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Und nach einem kurzen Fussmarsch steht man wieder mitten in einer bizarren Landschaft aus Sandstein. Wie der Name bereits andeutet, ist hier eher weiss als rot vorherrschend, aber auch pink, gelb, orange und lila sind anzutreffen.
Leider zogen zu diesem Zeitpunkt einige dickere Wolken auf, die die Lichtstimmung teilweise etwas trübten. Andererseits gaben sie auch einige dramatische Bildstimmungen. Aber glücklicherweise blieb es trocken und etwas später war es dann auch wieder sonnig.


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Die perfekte Welle. Hier hat mich Frau Tafelspitz erwischt.


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So stelle ich mir die Landschaft auf einem anderen Planeten vor.


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Welle und Elefantenhaut:


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Hier haben die Wolken für etwas Drama am Himmel gesorgt:


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Und schon bald kam die Sonne wieder hervor.


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Dies ist zur Zeit mein Desktophintergrundbild:


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Eine Detailaufnahme des Sandsteins


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Steine auf Elefantenhaut:


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Die Zeit verging leider viel zu schnell - wir waren aufgrund des ausführlichen Fotografierens ohnehin schon ziemlich hinter dem Zeitplan zurück Brent war aber die Geduld in Person und hat uns nicht ein einziges Mal gedrängt oder kritisch auf die Uhr geschaut. Trotzdem war es dann höchste Zeit, die rund zweistündige Rückfahrt unter die Räder zu nehmen.

Etwa auf halber Strecke ist das Bremssystem des Fahrzeugs ausgefallen. Brent hat das nicht weiter aus der Ruhe gebracht - er äusserte sich nur kurz dazu, etwa "oh, the brakes ain't no longer workin' ", etwa mit derselben Aufregung, mit der er etwa einen entdeckten Fussel auf seiner Jacke kommentiert hätte
Bremsen kann man ja auch mit dem Getriebe, so dass wir schliesslich ohne grössere Probleme wieder heil und sicher bei Paria Outpost angekommen sind.

Nachdem wir Brent noch ein grosszügiges Trinkgeld für seine wirklich grossartige, geduldige Führung gegeben haben, verabschiedeten wir uns (nach einem dringenden Pipistop) und fuhren zurück ins Motel bei Page.

Ein unvergesslicher Tag, der uns noch sehr lange in guter Erinnerung bleiben wird. Und gut geschlafen haben wir nach soviel frischer Luft und Bewegung auch ausnehmend gut
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Liebe Grüsse
Dominik
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Dieser Satz kein Verb.
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