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Alt 30.12.2014, 19:50   #4
der_knipser
 
 
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Ich hatte vor längerer Zeit ein Beispiel dazu gezeigt:


Bild in der Galerie

Das erste Bild ist ungeschärft, das mittlere ist gut geschärft, und das rechte absichtlich extrem überschärft. Beim Schärfen werden Kontrastkanten maskiert, die helle Seite wird aufgehellt, und die dunkle Seite abgedunkelt. Durch den entstehenden höheren Kontrast wirken die Bilder schärfer, obwohl sie in Wirklichkeit an Qualität eingebüßt haben. Die Kunst ist es nun, die richtige Schärfe für eine bestimmte Ausgabegröße zu finden, so dass das Bild einen schärferen Eindruck macht, aber ohne dass man die Zerstörung schon sieht.
Einen Standardwert gibt es dafür nicht, denn die Schärfung hängt wesentlich vom Motiv ab. Filigrane Strukturen sind viel schneller überschärft als flächige Motive. Mir hilft es oft, die Schärfung in der 200%-Ansicht auszuführen, dann werden die Fehler schneller sichtbar.
Beim Unscharf-Maskieren kann man die Stärke des Effekts wählen, und auch den Radius, mit dem an den Kontrastkanten gearbeitet wird. Probiere einfach aus, wie hoch Du die Regler ziehen kannst, ohne dass die Kanten leiden. Die extreme Fehlerdarstellung macht deutlich, auf welchen Effekt man dabei achten muss.
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Gruß
Gottlieb
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