Vielen Dank euch allen für den interessanten Input. Ich versuche mal, auf alles hier einzugehen.
Vorneweg schonmal: Das Schild ist zu hell. Sehe ich auch ein, da sind wir alle einer Meinung.
Zitat:
Zitat von carm
das erste Foto gefällt mir nicht. Das Schild stört mich. Besser wäre ein natürlicher Vordergrund, sowie auf der rechten Bildseite.
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Ich vermute das mit dem natürlichen Vordergrund ist Geschmackssache. Habe ich auch gemacht, finde ich aber etwas gewöhnlicher und in dem Fall auch nicht so geeignet, weil die Büsche und Bäume sich stark im Wind bewegt haben.
Zitat:
Zitat von carm
Das 2. Foto finde ich vom Aufbau gelungen. Die Steine bringen Tiefe. Vielleicht etwas zu dunkel in der rechten Bildhälfte. Kann aber auch an meinem Bildschirm liegen.
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Es ist auf der rechten Seite sehr dunkel, das stimme ich dir zu. Ich mache noch einmal eine etwas aufgehellte Version der rechten Seite, Reserven sollten da noch vorhanden sein.
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Zitat von raul
Also ich finde, dass das Schild das erste Bild überhaupt erst sehenswert macht. Der rechte Vordergrund ist matschig und uninteressant, warum wollte man das auch im linken Teil sehen? Ohne das Schild würde ich den Vordergrund komplett wegschneiden. Mit dem Schild ergibt sich eine lustige Anspielung auf die Milchstraße, erinnert mich ein bisschen an Douglas Adams. 
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An Douglas Adams habe ich zwar noch nicht gedacht aber die Idee finde ich super

Ohne Schild ist es wirklich höchstens eine durchschnittliche Milchstraße, da sie in dieser Jahreszeit nicht so spektakulär wie im Sommer aussieht.
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Zitat von Anthem
- Die Lichtreflexe auf den Steinen finde ich zu hell, ich schaue zwar erst auf die Stadt, falle dann aber quasi nach unten und Frage mich, was die Steine mit der Stadt zu tun haben. Ich fühle mich also nicht in das Bild hineingeführt.
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Die Steine sind glaube ich auch noch gut zu retten. Danke für die Hinweise.
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Zitat von Anthem
Die Kritik an komponierten Urlaubsbildern kenne ich auch. Für Nicht-Fotografen sind Urlaubsbilder Erinnerungen. Und in der Erinnerung war da kein blödes Schild, keine hässlichen Steine und man hatte sich doch extra mittig vor die Kirche gestellt. In der Erinnerung war da der tolle Nachthimmel, ein wundervoller Strand und die Person stand vor der Kirche (diesem unwichtigen Gebäude).
Wenn Urlaubsbilder aussehen wie aus dem Bildband, passen sie nicht mehr zur Erinnerung. Ich teile meine Aufnahmen mittlerweile strikt in zwei Kategorien: Erinnerung - bei denen die Bildqualität vollkommen egal ist, der Wert liegt in der Erinnerung. Und die anderen.
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Witzige Beobachtung

Das erkenne ich dann doch auch 100%tig wieder. Wichtiger ist, dass die angeschnittene Golden-Gate-Bridge schief auf dem Selfie ist als dass man ein sauberes und schönes Bild macht.
Deine Konsequenz finde ich bemerkenswert. Nach dem Motto "Wenn andere die Kunst darin als solche nicht verstehen, brauchen sie diese auch nicht zu sehen". Ich kriege immer die totale Krise, wenn angehörige auf den Urlaubsbildern meine "Prachtstücke" weiterblättern und ihnen nicht mal eine Sekunde widmen. Ich werde das jetzt nochmal beobachten, vielleicht ist es wirklich nichts für jedermann.
Zitat:
Zitat von masquerade
ich bin auch der Meinung, dass das Schild das Bild "besonders" macht, es ergibt irgendwie eine "Area51"-Athmosphäre 
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Danke dir, auch wenn es nicht so gut umgesetzt ist scheint es wirklich die unterschiedlichsten Assoziationen hervorzurufen
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Zitat von tonius
Bild 2 finde ich perfekt.
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Danke! Freut mich, dass es dir gefällt.
Zitat:
Zitat von gpo
und ja...es wird oft genug von Amateuren völlig falsch interpretiert,
man kann fast von 80% ausgehen, wo meist ein völlig kruder Vordergrund alles versaut
es sind die Abstände zwischen den drei Bereichen die man>
virtuös handeln muss...das muss man üben, bis es sitzt
und Leute die das nicht machen wundern sich dann über "komische Reaktionen" 
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Was meinst du mit völlig krude? So wie in Bild 1 oder noch schlimmer?

Ich erinnere mich noch gut, dass du irgendwann mal auf die schlechte Wirkung von unscharfen Vordergründen bei Landschaftsfotos hingewiesen hast. Das hat mich erst wirklich für das Thema sensibilisiert.
Zitat:
Zitat von gpo
hier bei Bild 1...liegst du völlig daneben, weil der Bezug von Schild zur Straße fehlt
und die Mildstrasse steht nun "alleine in der Gegend" rum...
schau wie man es richtig macht bei aidualk und seinen Polarlichtern 
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Ja, aus den Bildern habe ich auch viel Inspiration gezogen. Die erste Umsetzung haperte leider noch ganz schön. Dass das Bild nur einen platten Vordergrund und keinen Mittelgrund hat, stimmt natürlich und das sehe ich ein. Ich habe die Herausforderung auch ehrlich gesagt ein bisschen unterschätzt. Sowohl das Finden und die richtige Positionierung der Milchstraße, als auch das Handling der Kamera in der absoluten Dunkelheit und die Komposition im dunkeln sind echt nicht einfach. Ich muss da wohl schlichtweg noch ein paar Mal ran. Im Sommer nehme ich mir mal den Sternenpark Westhavelland vor.
Zitat:
Zitat von gpo
Bild 2....ist in mitte und vorne zwar recht düster, aber
gerade an der Grenze um der Kulisse einen halt zu geben 
Mfg gpo
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Düster im Sinne von zu dunkel belichtet? Da könnte ich im Mittelgrund noch etwas und bei den Steinen ganz viel an Helligkeit rausholen.
Oder düster im Sinne von dunkles Element in der Komposition? Da kann ich natürlich nichts mehr machen.
So, da das hier so interessant, hilfreich und ergiebig war, schiebe ich noch zwei Bilder nach, die "unter Beschuss" stehen

Ich finde es ja gut, dass sich meine Frau damit auseinandersetzt.

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Nochmal vielen Dank euch allen
