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Alt 16.11.2014, 21:46   #4
hlenz
 
 
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Beiträge: 7.471
Ja, die Erfahrung hab ich mit Farbfilm auch gemacht. Da müsste man sicher nochmal in Silverfast und in ein Kalibrierdia investieren, aber das ist mir dann zu teuer gewesen.

Außerdem dauert es ewig. Ich habe den Reflekta ProScan 4000, dem man theoretisch ganze Rollfilme zum Alleinscannen überlassen kann. Mit einem 5er Negativstreifen ist er bei höchster Auflösung plus Kratzerentfernung schon mal 20 Minuten beschäftigt.
Und dann hat man noch die EBV.
Für große Negativsammlungen oder gar Dias (letztere muss man bei den meisten Scannern einzeln einlegen) ist das nichts. Da muss man dann schon auf einen Umbau eines Diascanners und Abfotografieren mittels Makroobjektiv gehen oder aber einen professionellen Scandienst in Anspruch nehmen.

Billigscanner, die quasi intern abfotografieren und deshalb entsprechend schnell sind, taugen eigentlich nur zum Erzeugen eines Katalogs von Thumbnails. Abzüge von deren "Scans" zu machen ist utopisch.

Bei schwarzweiß sieht das in sofern anders aus, als die Farbproblematik entfällt.
Ich bin auch kein Analogspezi, habe aber schon Schwarzweißfilme belichtet, selbst entwickelt und dann mit o.g. Scanner eingelesen. Das ergibt durchaus brauchbare Bilder und macht auch Spaß, weil der Aufwand ja überschaubar ist.
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