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Wie man sieht gibt es ganz unterschiedliche Meinungen zu dem Thema, die natürlich auch auf den unterschiedlichen Ansprüchen und teils extrem unterschiedlichen Foto-Gelegenheiten bzw. -Aufgabenstellungen liegen. ISO 6400 und Blende 3.2 um 1 / 200 s oder kürzere Belichtungszeit zu erreichen ist schon ziemlich ungewöhnlich.
Ich hatte auch zeitweise 2.8er Zooms im Einsatz, fand sie aber offen zu weich, zumindest zum Rand hin. Jetzt, an der A77, setze ich das Zeiss 16 - 80 / 3.5 - 4.5 ein. Es ist nicht hoch lichtstark, aber auch nicht so lichtschwach wie das 16-105 oder 18-135. Es hat schon ganz geöffnet eine sehr gute Abbildungsqualität.
Das bisschen mehr an Lichtstärke und Freistellpotential was mir ein 16 oder 17 - 50 / 2.8 gäbe ist mir zu wenig um den Vorteil des bis 80 mm reichenden Brennweitenbereichs aufzugeben. Meiner Meinung nach wird das Freistellpotential der 16 - 50 / 2.8 an APS-C ohnehin überschätzt. Und der Geschwindigkeits- bzw. ISO-Vorteil der 2.8er Zooms beträgt gerade einmal 0,7 bis 1,3 Blenden.
Um ähnlich freistellen zu können wie mit einem 24 - 70 / 2.8 an Vollformat bräuchte man ein 16 - 47 / 1.9. Sigma hat mit dem 18 - 35 / 1.8 ein Objektiv vorgestellt das diesen Gedanken zumindest teilweise aufgreift, allerdings ist der Brennweitenbereich damit doch sehr eingeschränkt, und der AF ist ziemlich langsam.
Daher bleibt das Zeiss mein Immerdrauf. Wenn ich freistellen will oder zu wenig Licht vorhanden ist setze ich mal meine Festbrennweiten an, aber das kommt eher selten vor.
Also ich kann Deine Gedanken gut nachvollziehen. Nur würde ich von einem Superzoom abraten, wenn Du einigermaßen gute Bildqualität willst.
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