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Hallo Peter,
Warum bei digital Kameras kaum Moirés sichtbar sind. Bei den Aufnahme entsteht gleich die notwendige Unschärfe. Dann muss das Muster auch in etwa die Größe der Pixel haben.
Scanner arbeiten mit einer ganz anderen Präzision. Wer schon mal seine Bilder ins Labor gegeben hat und 10 Mal Poster bestellt hat, erhält meistens einwandfreie Bilder. Wer aber diese Negative mal zu Hause ausdrucken möchte und sie scannt erlebt sein blauer, oder besser gesagt sein zerkratztes Wunder. Wer die Beschädigungen korrigieren will, hat Stunden zu tun. Das Labor setzt auch ein sehr weiches Licht ein, um diese Mängel zu übertünchen.
Die Sensoren liegen eng beieinander und das Licht wird meist präzis geführtes Licht.
Sehr intelligente Scanner können anhand des eingegebenen Rasters die Rasterpunkte durch neue ersetzen. Die Rastergröße wir mit einem Typometer ermittelt.
Beim neuen Rasterverfahren (frequenzmodulierte) werden, wie beim Tintenstrahler, unregelmäßie Rastermuster gedruckt, immer gleich große Punkte aber unregelmäßig verteilt. Da kommt es nicht mehr zu Überlagerungen vom Druckraster und Scannzeilen, ähnlich wie beim Filmkorn. Gescannte Negative, egal wie grobkörnig, werden deswegen nie ein Moiré erzeugen.
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