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Alt 13.08.2014, 16:35   #8
Aleks
 
 
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Beiträge: 948
Ich ziehe auch noch ab- und zu einen SW-Film durch eine Dynax oder eine X-500.
Ein aussagefähiger Vergleich gegen die A850 ist nicht so ohne weiteres möglich. Um die Ergebnisse auf dem Monitor vergleichen zu können, müssen die Analogbilder erstmal digitalisiert werden.
Wie macht man das ohne Qualitätsverlust oder ungewolltes Nachschärfen?
Da sind so viele Komponenten (Vergrößereroptik, Scanner-Optik und Software, usw.), die das Ergebnis verfälschen...
Falls man die Filme zur Entwicklung abgibt und Abzüge bestellt, die man anschließend einscannt, hat das Ergebnis kaum noch eine Aussagekraft. Es wird heute schon bei der Entwicklung nichts mehr von Negativ belichtet, sondern alles digital eingescannt und mit einem digitalen Belichter aufs Papier gebracht. In den vielen Verarbeitungsschritten sind häufig Schärfungsalgorithmen am Werk, die man gar nicht abstellen kann.
So kam ich überhaupt auf das Thema optimale Digitalisierung - siehe Signatur.

Früher(tm) habe ich Testtafeln mit dem PAN F abfotografiert und die Negative unter dem Mikroskop verglichen.
Hier hat sich das Minolta MD 50/1.4 als Schärfereferenz herauskristallisiert. *g*
Es ist schwer zu sagen, ob nun dieses oder das Sonnar 24-70/2.8 schärfer ist. Mir sind beide scharf genug.
War aber nicht die Frage in dem Thread, lasst uns bloß nicht in die Film-vs.-Sensor-Diskussion verfallen...

Zurück zum TO: was die Filmwahl früher angeht, hatte ich in Beitrag# 16 geschrieben. Heute nehme ich meist einen 27°DIN (=400ASA =400 ISO für die jüngeren unter uns ) Kodak Tmax mit und fertig. Das kommt einfach aus Faulheit, mehrere unterschiedlich beladene Gehäuse rumschleppen und organisieren zu müssen.
Klar ist das körniger und die Auflösung geringer, aber wenn ich mit der analogen unterwegs bin, bekenne ich mich ja eh schon zu Filmkorn.
Der Tmax reicht auch, wenn nicht so viel Licht da ist.
Falls mal zu viel Licht da ist (was häufiger vorkommt), muss ein ND-Filter aushelfen (viele meiner Analogen können nur bis 1/1000s).

Laut meinem analog-begeisterten Materiallieferanten (und Digital-Verweigerer) wird heute immer noch intensiv an den Filmemulsionen der Silberhalogenidfilme und Fotochemie geforscht und neue Rezepturen entwickelt. Angeblich mit enormen Resultaten. Ich bin da als Kunde raus, mir reicht der ID-11.

Gruß, Aleks
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Dias und Filme digitalisieren
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