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Ich glaube, es ging aidualk nicht nur um die Größe der Zerstreuungskreise und auch "Bokeh" meint nicht allein dies. Es geht auch darum, wie weich Strukturen in den Unschärfebereichen zerfließen. Da gibt es Objektive, die trotz großer Öffnung dennoch sehr nervöse Strukturen produzieren können, so dass die Aufmerksamkeit eher dorthin gelenkt wird, obwohl man genau das Gegenteil erreichen möchte. Andere Designs produzieren wunderbar weiche Übergänge, auch wenn sie gar nicht so weit öffnen. Das STF 135/2.8 ist so ein Beispiel. Es zeichnet die Unschärfebereiche wesentlich weicher, als manches 135/2.0 oder 135/1.8. Neutrale (also über die gesamte Fläche gleichhelle) Lichtkreise in einem Nachtlichter-Bokeh kann ein STF jedoch nicht liefern.
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