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Astronomische Erkenntnis des (gestrigen) Tages:
Man nehme ein gutes Stativ (z.B: Manfrotto 055CXPRO3) welches die Kamera möglichst stabil auf Kopfhöhe befördert, das Minolta 500/8, einen Kenko 2x TC und die A77ii.
Man begebe sich damit abends auf ein offenes Feld, visiere den Mond an, stelle mithilfe von Liveview und Fokuslupe und etwas Fingerspitzengefühl scharf und betrachte dann einfach im Liveview mit aktivierter Fokuslupe wie die Mondkrater in erstaunlich guter Qualität vorüberziehen.
Das alleinige Betrachten der Details in Echtzeit war irgendwie viel faszinierender als die (durchaus gelungenen) Fotos des ganzen Mondes.
Weitere Erkenntnis:
Es ist unglaublich, wie sehr sich momentane Unterschiede der Witterung im "Seeing" niederschlagen, insbesondere bei sehr starker Vergrößerung. Während ich gestern abend ein nahezu gestochen scharfes, ruhiges Bild der Mondkrater betrachten konnte, wabert und schlingert das Bild heute bei leicht diesigem Himmel, dass einem beim Betrachten fast seekrank werden kann.
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