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moin,
persönliche Angriffe lassen wir jetzt mal, ok?
btt:
jpeg ist "uralt", aber darum nicht schlecht. jpeg2000 (Wavelet-Kompression) ist deutlich besser bei hohen Kompressionsraten, hat sich aber nie durchgesetzt. Bei schwacher Kompression (oder auch gar keiner, das ist bei jpeg möglich, liefert aber "übergroße" Dateien im Vergleich zu einer reinen bitmap-Datei) spricht nichts gegen jpeg, solange 8bit Farbtiefe ausreicht. Und solange kaum Ausgabegeräte mehr als 8bit unterstützen ...
RAW ist schon lange alles mögliche, aber niemals die rohen Sensordaten. Bei Sony CMOS Sensoren z.B. findet die analoge Rauschunterdrückung, die A/D-Wandlung und die erste Stufe der digitalen Rauschunterdrückung schon auf dem Sensor statt, es ist folglich völlig unmöglich, die rohen Daten zu bekommen. Und ehrlich, die wollte auch niemand sehen ...
Es ist gut, wenn Tester auch(!) die RAWs anschauen, aber wie schon mehrere geschrieben haben, hängt es sehr vom Konverter und dessen Einstellungen ab. Selbst derselbe Konverter liefert mit akutelleren Kameraprofilen ggfs. andere Ergebnisse. Speziell vor Markteinführung sind die Kameraprofile gängiger Konverter oft noch gar nicht vorhanden oder noch nicht optimiert. Das irgendwie in einem Test zu berücksichtigen oder darstellen zu wollen ist nahezu unmöglich.
Daher ist jpeg-ooc das einzig "vergleichbare", genau wie Normverbräuche u.ä. in anderen Produktkategorien. Die haben auch oft wenig mit der Realität zu tun.
Die RAWs direkt kann man nicht "testen".
Wer spezielle Ansprüche hat (z.B. Kunstdruck / fine art) wird auch wissen, wie sie/er die Daten aufzubereiten hat, damit diese in der Ausgabe das gewünschte Ergebnis liefern. Am Monitor z.B. sehen solche für den Druck vorbereiteten Bilder oft gar nicht mehr schön aus.
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