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Bei mir liegt eigentlich auch alles auf einer großen NAS und in Kopie auf externen Zielen (teilweise kleine NAS, teilweise USB-Platten, direkt angeschlossen). Die automatische frühmontägliche Kopie der neuen Daten (weil meist am Wochenende weitere abgeschlossene Sessions dazukommen) übernimmt ein Cron-Job der NAS. Die Bilder, die auf meinen Arbeitsgeräten in Bearbeitung sind, werden wiederum stündlich per TimeMachine auf eine separate TimeCapsule synchronisiert. Nett, dass die GBit-WLAN zur Verfügung stellt - damit brauch ich auf dem geschäftlichen MBP nur noch selten das Kabel und auch die 300 Mbit des älteren privaten MBP sind nicht von schlechten Eltern...
Der am häufigsten auftretende Grund für Datenverlust dürfte nach wie vor weder ein Wohnungsbrand, noch eine Virusinfektion mitsamt bösartiger Verschlüsselung von JPG-Dateien sein (am Mac ist man da recht gut vor solchen Angriffen gefeit, den Rest übernimmt Sophos Home), sondern ein Anwenderfehler oder ein Festplattendefekt.
Träte ein Plattendefekt auf der großen NAS auf, würde das RAID 5 die Daten wiederherstellen nach Ersetzen der defekten Platte. Das funktioniert, denn den Fall hatte ich bereits. Wäre das RAID 5 durch Ausfall zweier oder mehr Platten (oder der NAS) ganz hinüber, hätte ich die Kopien auf den externen Sicherungszielen. Und die Bilder, die noch nicht auf der NAS gelandet sind, weil sie noch in Arbeit sind, sind auf der HDD / SSD in den Macs abgelegt und zusätzlich in der TimeMachine. Sollte also hier etwas schief gehen, habe ich jeweils das Gegenstück, um die Bilder oder gar das gesamte OS wiederherzustellen - oder die Platte in der TimeCapsule zu ersetzen und wieder als Sicherungsziel zu definieren. Und selbst die Bilder, die ab Montag Morgen auf der NAS landen und dort blöderweise gelöscht werden könnten, sind noch immer in der TimeCapsule in Kopie abgelegt. Die reicht eine gefühlte Ewigkeit, mein iMac z.B. sagt mir eben, dass er bis Anfang März auf gesicherte Daten zurückgreifen könne. Damals hatte ich die TimeMachine mal formatiert, weil ich damals mein neuen MBP erhielt und dummerweise auf dem alten zu viel unnötiges Zeug gesichert hatte (die ganzen virtuellen Rechner, die ich über eine USB-Festplatte übertragen wollte).
Sollte ich mal fälschlicherweise auf einem Mac was gelöscht und zusätzlich aus dem Papierkorb entfernt haben, hab ich die TimeCapsule als Sicherheitsnetz. Und wenn mal was auf der NAS dummerweise gelöscht wird, habe ich die Sicherungsziele noch für eine Kopie. Gehen eines oder mehrere der Sicherungsziele verschütt, hab ich noch immer die Originale, um die Sicherungen wieder aufzubauen. Und wenn der Sicherungsprozess in einen Fehler läuft oder die externe NAS einen Fehler meldet, dann erhalte ich eine Mail...
Im großen Ganzen fühle ich mich auf diese Weise vor Verlusten relativ gefeit.
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LG, Rainer
Robert Capa: If your photographs aren't good enough, you're not close enough. | meine Heimatseite | etwas zum Nachdenken | ein typischer Kurt
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