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Die heutige digitale Fotografie und selbst die günstigen Bearbeitungsprogramme geben uns die Gelegenheit innerhalb der technischen Möglichkeiten und des eigenen Gestaltungsvermögens etwas so wiederzugeben, wie wir uns daran erinnern oder wie wir es uns wünschen und nicht zwingend, wie es war. Warum sollten wir diese Möglichkeit nicht nutzen? Schließlich mache ich keine reine Dokumentationsfotografie.
Darüber hinaus ist jedes Bild, das aus der Kamera fällt, bereits bearbeitet ...
Früher hat man auch den Film gewählt, der einem taugte und nicht unbedingt den, der der Wirklichkeit am nächsten kam. Und überhaupt: unglücklicherweise unterscheiden sich gedruckte, projezierte, am Monitor gezeigte und am Fernsehgerät gezeigte Fotos und das sogar auch noch von den Außenbedingungen abhängig (Lichteinfall, Winkel, Farbtemperatur des Lichts, bei dem man betrachtet). Welche Kombination von Aufnahme und Ausgabe ist denn jetzt wohl die reine Lehre, the real deal, die Wirklichkeit?
Viele Grüße,
Markus
PS: Gut gesetztes oder gutes vorhandenes Licht ist durch EBV nicht zu ersetzen, Aufwand hin oder her ...
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