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Der Begriff "tot fotografiert" ist sehr zwiespltig wie ich finde. Natürlich ist es ein Tunnel den man öfter mal sieht und bei dem es nur eine begrenzte Möglichkeit gibt diesen zu zeigen.
Nichts desto trotz ist es doch für den fotografierenden meist eine einmalige Sache in diesem Tunnel zu sein und somit ist es etwas besonderes.
Dass das für einen besondere für andere langweilig erscheinen mag ist da etwas anderes.
"Tot fotografiert" wäre für mich wenn ich jeden Tag in die Stadt gehe und immer das selbe Bild machen würde - z.B. ein Stein in der Mauer der sich nie verändert. Eine Landschaft oder einen Baum im Zeittraffer zu fotografieren bzw. zu zeigen ist dagegen was anderes.
Zum Bild selbst, es sind etwas viele Leute darauf, aber ohne würde es mir auch nicht gefallen. Was ich aber gut finde ist, das die Leute teilweise durch die Belichtungsdauer verwischen und so etwas dynamik ins BIld bringen.
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100 Jahre Lilliput - 100 Jahre Kleinbild Fotografie! März 1914, Wetzlar
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