Zitat:
Zitat von Neonsquare
@mrieglhofer
Bringt der Stofen im Endeffekt auch sichtbar etwas oder ist das eher Placebo? Ich hab noch einen alten für einen Metz 48 rumfliegen aber der passt nicht zu den Yongnuos. Das war für mich immer so ein Kauf, der eigentlich nutzlos war, denn einfach so auf dem Blitz bringt das fast gar nichts. Zumindest fand ich nicht, dass der sonderlich streut.
|
Reden wir jetzt vom Einsatz im Para oder generell. Im Para sollte klar sein, dass man einen sehr breiten Abstrahlwinkel braucht, um den Schirm mehr oder weniger vollständig auszuleuchten und damit diese Chararkteristik von weichen, gerichteten Licht zu erhalten.
Im Reportageeinsatz finde ich den Stofen durchaus verwendbar,
wenn die Räume helle Wände und relativ niedrigere Decken haben (also Neubau mit gemalten Wänden oder so). Das Original streut mehr als viele Nachbauten, man hat 90Grad hochgeklappt logischerweise, einen höheren Abstand von der Linse und damit einen scharfen relativ schmalen meist nach unten fallenden Schatten, der je nach Raumgröße aufgehellt wird. Vorteil war, dass er in hellen Räumen auf alle Fälle ohne nachdenken eine Verbesserung bringt und relativ stabil ist. Meist deutlich besser als reines indirektes Blitzen, bei dem gerne Augenschatten entstehen.
Ich setze ihn nicht mehr ein und habe statt dessen den Flip-It. Dessen Vorteil ist, dass das Verhältnis zwischen direktem und indirektem Licht stufenlos steuerbar ist und damit genau den Raumverhältnissen angepasst werden kann. Zweiter Vorteil ist, dass das indirekte Licht durch den Schwenkreflektor auch schräg nach oben gerichtet werden kann. Damit kann man mit ein wenig Gefühl ein schönes Seitenlicht mit Frontaufhellung aus einer Lampe schaffen, eigentlich das gleiche, wie die Metzen mit dem Zweitblitz, nur stufenlos verstellbar.