Sean Reid hat gerade heute einen Vergleich von 21mm-Objektiven (Ultron 1,8/21, Skopar 4/21, Elmar 2,8/21) einmal an der A7R und dann der M240 auf seiner Bezahlseite veröffentlicht.
Die Unterschiede sind wesentlich extremer als ich das jemals erwartet hätte. Das symmetrische, winzige Skopar ist an der M ordentlich, das Elmar auch, beide an der A7R sehr mäßig. Das "moderne" Ultron an der M auch im Randbereich allererste Sahne, an der A7R im Randbereich erheblich schwächer. Und die A7R hat ja schon eine spezielle Mikrolinsenanordnung, die solche Objektive "unterstützen" soll.
Klar 21er sind schon extrem weitwinklig, aber das Nokton ist das einzige 35er mit Blende 1,2 überhaupt und sicherlich auch keine ganz alltägliche Konstruktion. Ich würde mal vermuten, dass ein 1,4/35er oder 1,4/40er Nokton an der A7R große Probleme haben dürfte.
Ich besitze ein Nokton 1,2/35 Version I. An der M9 ist es richtig schön (mal von starken Farbsäumen bei Offenblende abgesehen), an der E-M5 ist das nix und die hat gerade mal einen Crop-2-Sensor.
Mein Eindruck ist der, dass der Sensor (Mikrolinsenanordnung, Dicke und Beschaffenheit des IR-Sensors) der Kamera einen extremen Einfluß auf die Abbildungsleistung (Farbverschiebungen, Schärfe im Randbereich) hat.
Spiegelreflex-Weitwinkel müssen starke Retrofokuskonstruktionen sein, da ist das naturgemäß alles ziemlich unkritisch.
Darum ging es mir bei meiner Bemerkung.
Rainer
---------- Post added 08.02.2014 at 01:02 ----------
Zitat:
Zitat von Plumpaquatsch
... und betrachtet, wie nah die (konkave!) Hinterlinse (Durchmesser ca. 25mm) bereits am Sensor liegt, dann kommen einem gewisse Bedenken, stimmt  .[COLOR="RoyalBlue"]
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Irgendwo habe ich ein Bild meines sowjetischen Jupiter 12 (2,8/35), ein symmetrisches Biogon. Muß ich mal raussuchen. Dessen riesige Hinterlinse reicht bis auf weniger als einen Zentimeter an den Sensor einer M ran. Das ist wirklich extrem.
Rainer