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Alt 31.01.2014, 23:09   #40
Excel

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Hallo Jahresprogramm, du darfst dich gerne outen, ich freue mich

So, es geht endlich weiter, nachdem ich die letzten Tage zu beschäftigt war.

Tag 18:Bungle Bungle Range

In aller Frühe brachen wir heute auf, um 5:00h klingelte der Wecker, und wir wollten aufstehen. Die Betonung liegt auf wollten. Bis wir beim Frühstück saßen, war es bereits halb 6, und der erste Schimmer der Sonne zeigte sich. Jetzt aber zügig, denn über Nacht war es kaum abgekühlt und ein drückend heißer Tag stand bevor. Gegen 5:45h geht´s dann los, die Sonne ist bereits am Horinzonz zu erahnen. Und je früher wir da sind, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, alleine an den tollsten Plätzen zu sein


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Unser erstes Ziel ist die Cathedral Gorge, die mit einem riesigen Felsvorsprung ohne Stützen aufwarten soll. Klingt gut, oder?
Am Parkplatz angekommen, verzaubert die aufgehende Sonne die roten Felsen in eine wahre Explosion der Farben. Alleine dafür hat sich das frühe Aufstehen schon gelohnt!
Wir bahnen uns unseren Weg zum zentralen Punkt, von den weitere Wege abgehen:


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Der langgezogene graue Streifen ist übrigens kein Gestein, sondern der Eingang des Termitenhügels, der dort auf dem Felsen gebaut wurde:


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Wir biegen ein in Richtung der Cathedral Gorge...


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Spontaner Kommentar von Anja: "Was liegt denn da unter dem Felsen? Da sind ja überall Ameisen!". Es ist eine Eidechse, die dort gerade von den Ameisen gefressen wird. Naja, der Kreislauf der Natur...


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Wenn man alleine in der Schlucht ist und die eigenen Schritte durch die Felsen hallen, macht das die Wanderung gleich noch spannender. Gespannt waren wir vor allem darauf, was uns am anderen Ende erwartet.


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Das absolut ruhige Wasser der Tümpel in der Schlucht hat unsere tolle Schlucht gleich verdoppelt


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Und dann liegt er vor uns:


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Der Vorsprung ist wahrlich riesig. Und das Beste: Wir sind ganz alleine! Trotz der frühen Tageszeit ist es bereits Zeit für eine ausgiebige Pause. Vor allem ist es hier angenehm kühl
Die Akustik ist eine Klasse für sich! Sie ähnelt dem noch lange hörbaren Schall im Kölner Dom. Daher auch der Name


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Die aufgehende Sonne scheint sich langsma in die Schlucht zu hangeln. Während es unter dem Felsen relativ dunkel ist, sind die Spitzen der Hügel schon in gleißend helles Licht getaucht und zaubern erneut tolle Spiegelungen auf den kleienn See unter dem Felsen - grandios!


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Weiter geht´s, es gibt natürlich noch viel mehr tolle Sachen zu sehen. Immer wieder fallen die interessanten Felsformationen auf. Dieser Hügel scheint mal einen Blick auf uns zu werfen


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Die Landschaft wird auch Bienenkorb-Hügel genannt, aufgrund der Formen, die die Felsen durch Erosion angenommen haben.


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Durch einen ausgetrockneten Fluss gelangt man auf den Weg zu einem Aussichtpunkt, unserem nächsten Ziel. Man kann sich vorstellen, dass hier ein ordentlicher Wasserdurchfluss herrscht, wenn es mal kräftig geregnet hat.


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Schon wieder ein lustige Felsformation! Ob Chuck Norris hier war?


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Nach etwa 30 Minuten Fußmarsch in bereits jetzt sengender Hitze erreichen wir den Aussichtpunkt, der in Kombination mit glasklarer Luft unendliche Blicke in die Umgebung ermöglicht:


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Schon wieder Gesichter in den Felsen. Und diesmal lachen sie sogar! Mund, Nase, Augen, Ohren, alles da


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Unser Wasservorräte gehen langsam zuneige, deswegen wandern wir zurück zu unserem Auto, das nächste Ziel ist der Mini Palm Walk. Dort angekommen, ähnelt das Gebiet ein wenig dem, was wir bereits gestern gesehen haben. Nur ganz so weitläufig ist es nicht (vielleicht deswegen "Mini"?).
Die Palmen in dieser Schlucht wachsen echt überall, wo gerade Platz ist. Auf dem Erdboden, zwischen Steinen, sogar auf den Felsen


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Wir bahnen uns den Weg durch das Dickicht, die Temperatur wird langsam angenehmer. Allerdings nicht lange, die Steigungen sind ordentlich.


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Wirft man einen Blick zurück, sieht das kleine Tal wie eine Oase aus, so grün ist es.


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Das Fotografieren hier ist durchaus problematisch, hat man doch nicht die Zeit, die man braucht. Außerdem machen die extremen Kontraste die Aufnahmen auch nicht einfacher
Wir kommen an das Ende der Schlucht, hier ist ein Plattform aufgebaut, von der diese Fotos aufgenommen wurden, das 2. Bild wurde zu einem Panorama zusammengesetzt.


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Auf dem Rückweg dann schon wieder ein toller Fels, der aussieht, als hätte er gestern Abend einen über den Durst getrunken und hätte sich jetzt zum schlafen abgelegt. "Felsen müde, Felsen schlafen"


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Wir verlassen den Nationalpark und begeben uns zurück auf den Highway. Bevor die Sonne untergeht, möchten wir noch einen See suchen, der angeblich in etwa 3 Stunden Fahrt erreichbar ist. Auf der Karte ist er nicht eingezeichnet, aber man soll kurz nach einer Ortschaft auf einen kleienn Feldweg einfahren und dem einfach immer folgen. Dort angekommen, folgen wir dem Weg. Nur irgendwie scheint da nichts mehr zu kommen...


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Wir düsen weiter und weiter durch das Gestrüpp, aber von Wasser ist noch immer nichts zu sehen.


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Irgendwann geben wir auf und fahren zurück. Vielleicht war es doch die falsche Ausfahrt. Auf dem Rückweg zum Highway halten wir auf einem kleinen Hügel und beobachten die vorbeiziehenden Gewitterwolken, die untergehende Sonne malt wunderschöne Farben in den Abendhimmel.


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Wir fahren weiter Richtung Norden. Unser morgiges Ziel ist die Nordküste bei Wyndham, die wir gegen Mittag erreichen wollen. Bis dahin gute Nacht
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