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Hallo whippersnapper,
wie gpo schon sehr richtig darstellt, ist für eine sehr gute Kalibrierung der Kette Kamera - Monitor - Photoshop - Drucker eine recht teure kombinierte Hardware/Software-Lösung nötig.
Ich habe lange Zeit nur mit visuellen Mitteln (DQ-Tool, Fotowand für den Monitor, fertige ICC-Profile für den Drucker) gearbeitet und war immer unzufrieden.
Jetzt habe ich den sauren Apfel gebissen und mir eine sehr teure Suite mit einem Spyder (für den Monitor) und einem Handspektrometer (für den Drucker) gekauft (ColorVision MasterSuite Spectro). Nun habe ich endlich Ruhe!
- Kamera: Minolta Dimage A2, eingebettetes AdobeRGB.
- Monitor: Röhre, Sony Trinitron 21", kalibriert mit PreCAL (für die separaten Farbkanonen), OptiCAL und PhotoCAL mittels Spyder.
- Photoshop CS: Arbeitsfarbraum Adobe RGB (1998), Druck nur mit dem selbsterstellten, eigenen Profil. Dabei sind alle Farbeinstellungen im Druckertreiber deaktiviert.
- Drucker: Epson Stylus Photo 2100, kalibriert mit ProfilerPro (mittels Spektrometer auf dem 127-Farbfelder-Testausdruck) und Doctor Pro für das Papier Epson Archival Matte Paper, Feinkalibrierung bis zur Übereinstimmung mit dem Monitorbild.
Das kostet Geld und Sorgfalt beim Arbeiten, aber es lohnt sich! Hinweis: Bei der Monitor- UND Drucker-Kalibrierung sollte es im Raum so dunkel wie möglich sein! Spektrometer gegen hellen Monitor unbedingt abschatten! Sonst erhält man falsche Profile!
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