Tag 14: Fahrt Richtung Osten
Hier noch ein Bild des Campingplatzes in Broome, der wie gesagt leider enttäuschend war. Zudem begannen die Handwerker morgens um 6 Uhr mit dem Zuschneiden von Metall für eine Art Garage - wir waren "begeistert"

Ein Tipp deswegen an alle Interessierten: Fragt Camper, die aus de rRichtung kommen, wo ihr hinwollt, nach guten Plätzen. Das spart böse Überraschungen

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Auch heute ist wieder viel Fahrt angesagt. Eigentlich wollten wir heute über die "Gibb River Road", eine sehr lange und teils ungemütliche Offroad-Strecke, zum Windjana Gorge National Park und dem Tunnel Creek National Park, die mit riesigen Schluchten und spektakulären Höhlen aufwarten. Doch in der Touristeninformation die Ernüchterung: DieStrecke ist wegen des noch sehr schlechten Zustandes nach der Regenzeit gesperrt und kann erst ab Mai befahren werden. Zu spät für uns. Deshalb disponieren wir um und suchen uns lohnenswerte alternative Ziele auf der Umgehungsstrecke raus, die asphaltiert und daher immer befahrbar ist.
Durch die Zeit, die wir nun sparen, war aber allemal noch ein Besuch am Strand drin.

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Das Wasser war super warm, und das Wichtigste: Der Strand war ein "Guided Beach", wurde also durch Rettungsschwimmer bewacht. Diese fahren auch regelmäßig raus aufs Wasser und erledigen das "Testfischen". Dazu fahren sie mit einem feinmaschigen Netz, das am Boot hängt, eine längere Strecke in Strandnähe ab. Sollten sich hierdrin Quallen finden, wird der Strand sofort gesperrt. Besonders gefährlich sind etwa die Seewespe oder andere Würfelquallen, die im Wasser praktisch unsichtbar sind, aber beo Kontakt sehr starke Gifte absondern, die auch tödlich sein können. Daneben erfolgen Kontrollen auf Haie und Salzwasserkrokodile.
Trotzdem - ein Restrisiko bleibt immer, und so ist das Baden an diesen Stränden nur als "relativ sicher" anzusehen. Entweder man geht es ein oder man lässt es bleiben.
Weiter geht es Richtung Osten, doch da die Strecke recht lange ist und es unterwegs praktisch keine Möglichkeit zum Tanken gibt, füllen wir unseren Tank randvoll. Das Portemonaie winselte schon vor dem Bezahlen...

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Auf der Fahrt Richtung Osten bleib alles ruhig. Bei einer Pause auf einem großen Parkplatz fiel einer der riesigen und sehr alten Bottle Trees (Adansonia gregorii) auf, die wahrhaft majestätisch wirken. Dieser hier trug trotz gesetzten Alters noch Früchte:

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Auch in dieser scheinbar lebensfeindlichen Umgebung gibt es reichlich kleine Tiere und Vögel.

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Durch die dieses Jahr sehr dünn ausgefallene Regenzeit war die Landschaft dieses Jahr trotz gerade erst zu Ende gehender feuchter Phase schon sehr trocken mit entsprechend hoher Feuergefahr. Die Skala dürfte zu Ende der Trockenzeit sicher bis zum Ende ausgereizt worden sein...

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Diesen Abend konnten wir gratis auf einem der 24h-Rastplätze übernachten, mehr als Toiletten sind aber wieder nicht verfügbar. Schatten gibt es auch nicht, das lässt einen besonders kühlen Schlafraum für morgen früh erwarten

Die witzige Story für heute: Ich habe mich zum kochen begeben und Anja baute die Betten für die Nacht auf, während Lina zu einem anderen Camper ging, der offenbar ein Problem mit seinem Wohnwagen hatte, weil er daran rumschweißte. Nach 15 Minuten kam sie lachend wieder zurück: "Leute, da hinten liegt ein älterer Mann im Damen-Bikinihöschen unter seinem Wohnwagen und repariert die Achse, weil sie vorhin gebrochen ist". Aber er war wohl ganz nett, sodass die zwei ein bisschen quatschen konnten, warum er das Ding anhatte, weiß ich bis heute nicht