Perfect Effects ist ähnlich wie z. B. NIK ColorEfex im Prinzip eine "Fotoeffektsoftware". Dies folgt gewissermaßen einem "Means End"-Ansatz für Fotobearbeitung, bei welchen man direkt die Filter (Means/Mittel) wählt um das gewünschte Endergebnis (End) zu erhalten. Man wendet verschiedene vorgefertigte Effekte auf seine Fotos an. Die einzelnen Effekte sind dabei noch durchaus sehr stark mit Parametern beeinflussbar. Das sollte man nicht unterschätzen. Ich habe sowohl Perfect Effects als auch die NIK-Tools. Verwende sie aber eher selten.
Diese Art der Fotobearbeitung steht im krassen Gegensatz zum "Toolbox"-Ansatz von beispielsweise Photoshop oder PhotoLine. Beim Toolbox-Ansatz hat man ein breites Portfolio an Werkzeugen die für sich alleine meist noch kein "End" erzeugen. Man muss verschiedene Arbeitsschritte durchführen und wird dabei eher nicht zum gewünschten Endergebnis geführt. Insgesamt ist der Toolbox-Ansatz natürlich flexibler - wenn man weiß, was man tun muss, um z. B. einen "Glow-Effekt", ein Verstärken von lokalen Kontrasten oder ein Weichzeichnen unebener Hautpartien zu erreichen.
Geändert von Neonsquare (16.11.2013 um 13:53 Uhr)
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