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Alt 13.09.2004, 09:59   #8
korfri
 
 
Registriert seit: 07.09.2003
Beiträge: 4.256
Re: Auflösung Prosumer <--> Film

Zitat:
Zitat von WinSoft
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Digital: Minolta Dimage A2, 3264 x 2448, JPEG, Fine, ISO 64, Blende 5.6, Autofokus FFP, Kontrast +2, Sättigung +2, Schärfe hart, Weißabgleich AWB, Farbraum AdobeRGB, Fernauslöser.

Analog: Leica R9, Apo-Macro-Elmarit-R 2.8/100, Blende 5.6, Fernauslöser, Fuji Velvia ISO 50, Filmscanner Nikon Super Coolscan 4000 ED (4000 dpi) ohne ICE.
Hallo,

sicher ist es richtig, immer mal diese Frage zu stellen, und sich anhand zweier Testaufmahmen zu vergewissern, wo die eigene Digitaltechnik steht.

Aber aber, so ganz glücklich bin ich über den Vergleich nicht.

Bei der Leica wird ein brutal scharf zeichnendes Makroobjektiv genommen, vermutlich eine Festbrennweite, und ein hervorragender 50-ISO-Film. Und der Scanner war bestimmt auch nicht von schlechten Eltern. Bei der Dimage muß hingegen mangels Wechselobjektiven das Superzoom antreten. Hm, da war der Ausgang vorher klar.

Trotzdem wundert mich, daß bei Betrachtung der Pixel die Trennschärfe der Digitalaufname zu wünschen läßt. Ich habe nämlich schon schärfere Aufnahmen der Dimage gesehen.

Wenn ich den Barcode im Detail betrachte, stelle ich nämlich fest, daß beim gescannten Dia zwei Pixelreihen zwischen den Strichen liegen. Gut. Bei der Digitalaufnahme müßten zwei Pixelreihen normalerweise auch reichen, um die auseinander liegenden Striche zu trennen.

Man sollte allerdings nicht erwarten, daß eine oder zwei Pixelreihen immer ausreichen. Bei der geringsten Verschiebung kann sich der Spalt nämlich so über die Pixelreihen erstrecken, so daß Striche und Spalt zu einer grauen Masse verkommen. Ob das Raster der Pixel passend über der fotografierten Struktur liegt oder nicht, das ist manchmal geradezu Glückssache. Beim unregelmäßig verteilten Korn des Filmes ist es hingegen viel wahrscheinlicher, daß eine Trennung sichtbar wird.

Nun also nochmal zurück zur Digitalaufnahme. Es kann sein, daß WinSoft einfach Pech mit dieser Aufnahme hatte. Es kann aber auch sein, daß sich ein klitzekleiner Fehler zwischen Aufbereitung und Präsentation eingeschlichen hat, der für das unbefriedigende Ergebnis sorgt.
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Gruß Fritz
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